Entlassungen nach Sexparties an US-Botschaft in Kabul
publiziert: Samstag, 5. Sep 2009 / 08:06 Uhr

Washington - Berichte über Sexpartys unter Männern eines privaten Sicherheitsdienstes an der US-Botschaft in Kabul haben zu ersten Konsequenzen geführt. Wie das Aussenministerium in Washington mitteilte, wurden acht Wächter entlassen, zwei weitere kündigten von sich aus.

Auch Aussenministerin Hillary Clinton sei verärgert, hiess es.
Auch Aussenministerin Hillary Clinton sei verärgert, hiess es.
Zugleich habe das State Departement das Sicherheitsunternehmen ArmorGroup aufgefordert, ihr Management in Kabul auszuwechseln, sagte der Ministeriumssprecher Ian Kelly. Auch Aussenministerin Hillary Clinton sei verärgert, hiess es.

Zudem ordnete die US-Regierung eine Untersuchung an. «Wenn diese Berichte zutreffen, sind dies nicht nur beleidigende Handlungen für Afghanen und Muslime. Sie sind auch beleidigend für uns und unentschuldbar», sagte Verteidigungsminister Robert Gates.

Die ausschweifenden Partys und freizügigen Fotos betrunkener, nackter Männer waren Anfang der Woche bekanntgeworden. Eine Untersuchungskommission im Auftrag des Ministeriums werde in den kommenden Tagen nach Kabul geschickt, um sich vor Ort ein Bild zu machen.

Brief an Clinton

Die Nichtregierungsorganisation «The Project on Government Oversight» (POGO) hatte Anfang der Woche in einem Brief an Clinton von Entgleisungen des Sicherheitspersonals in Kabul berichtet. Auf Fotos waren nackte Männer in sexuellen Posen zu sehen.

Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma, die mit der Bewachung der Botschaft beauftragt ist, hätten sich an die Organisation gewandt und auch von Misshandlungen berichtet. So seien sie von Vorgesetzten zu den erniedrigenden Spielen gezwungen worden.

(smw/sda)

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