Erhöhte Aufmerksamkeit

publiziert: Freitag, 8. Jul 2005 / 16:55 Uhr / aktualisiert: Freitag, 8. Jul 2005 / 17:36 Uhr

Bern - In der Schweiz wird die Sicherheitslage nach den Anschlägen in London laufend evaluiert. Grundlage bilden die Informationen, welche die Schweiz aus verschiedensten Kanälen erhält.

Zusätzliche Massnahmen drängten sich vorderhand nicht auf.
Zusätzliche Massnahmen drängten sich vorderhand nicht auf.
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Hinweise auf eine konkrete Bedrohung gibt es nach wie vor nicht.

Aufgrund des derzeitigen Lagebildes müsse davon ausgegangen werden, dass ausländische Einrichtungen eher gefährdet sein könnten als schweizerische, sagte Guido Balmer, Sprecher des Bundesamts für Polizei (fedpol), auf Anfrage. Nach wie vor gebe es aber keine konkreten Hinweise, insbesondere keine Informationen, welche die Schweiz beträfen.

Bereits unmittelbar nach den Anschlägen in London seien die Massnahmen zum Schutz der ausländischen Vertretungen in der Schweiz punktuell angepasst und die wichtigen Organe aktiviert worden, sagte Balmer der Nachrichtenagentur sda weiter.

Keine zusätzlichen Massnahmen

Zusätzliche Massnahmen drängten sich aus der Sicht des zuständigen Lenkungsgruppe vorderhand nicht auf. Diese habe denn auch keine weitere Sitzung anberaumt. Es komme auf die Entwicklung an.

Eine zweite Schiene, auf der die Schweiz aktiv werden könnte, ist die eigentliche Polizeiarbeit respektive die Fahndung. Bisher seien die Briten in diesem Zusammenhang aber nicht an die Schweiz herangetreten, erklärte Balmer weiter.

Allenfalls aktiv würde die Schweiz - Bundeskriminalpolizei und Kantonspolizeien - aufgrund direkter Anfragen der Briten oder im Rahmen einer internationalen Fahndung via Interpol.

(bert/sda)

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