Erhöhte Deckungslimite bei Elementarschaden

publiziert: Mittwoch, 18. Okt 2006 / 15:49 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 18. Okt 2006 / 16:17 Uhr

Bern - Nach den Unwettern von 2005 muss die Deckung der Privatversicherer bei Elementarschäden erhöht werden.

Nach den Unwettern vom August 2005 mussten die Privatversicherer 1,3 Milliarden übernehmen.
Nach den Unwettern vom August 2005 mussten die Privatversicherer 1,3 Milliarden übernehmen.
Der Bundesrat hat sie für Gebäude wie für Fahrhabe von 250 Millionen Franken auf 1 Milliarde hinaufgesetzt. Die Prämien steigen moderat, die Selbstbehalte werden angepasst.

Die Elementarschadenversicherung deckt die Schäden, die Hochwasser, Überschwemmungen, Sturm, Hagel, Lawinen, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch an Gebäuden und Fahrhabe anrichten.

Deckung und Prämientarife sind seit 1993 für alle Privatversicherer in der Schweiz einheitlich und verbindlich.

Ungenügende Limiten

Das weltweit wie in der Schweiz gestiegene Risiko hat laut Bundesrat gezeigt, dass die Deckungslimiten von 250 Millionen Franken nicht mehr genügen. Nach den Unwettern vom August 2005 mussten die Privatversicherer 1,3 Milliarden der Rekordschadensumme von 2,5 Milliarden übernehmen. Damit gingen sie rund 60 Prozent über ihre gesetzliche Verpflichtung hinaus.

Trotz der vom Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) beantragten Erhöhung der Deckung auf jeweils 1 Milliarde für Gebäude wie für Fahrhabe steigen die Prämien nur moderat. Laut Angaben des SVV vom August kostet eine Hausratsversicherung für 100 000 Franken neu 21 statt 20 Franken, die Versicherung eines Einfamilienhauses für 500 000 Franken 230 statt 225 Franken.

Angepasst werden auch die Selbstbehalte. Für Elementarschäden in der Hausratsversicherung steigt der Selbstbehalt laut SVV von 200 auf 500 Franken. Für die übrigen Kategorien beträgt er wie bisher 10 Prozent. Die maximalen Selbstbehalt werden aber erhöht, bei Wohn- und landwirtschaftlichen Gebäude etwa von 2000 auf 10 000 Franken.

(bert/sda)

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