Ermittlungen gegen WorldCom wegen Tarifbetruges

publiziert: Sonntag, 27. Jul 2003 / 18:10 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 27. Jul 2003 / 18:33 Uhr

US-Staatsanwälte ermitteln nach einem Bericht der New York Times gegen den angeschlagenen US-Telefonkonzern MCI, das Unternehmen, das ehemals unter dem Namen WorldCom firmierte

Blick in das neue WorldCom Northern Virginia Operations Center. Die "Hauptstrasse" hat eine Länge von vier Fussballfeldern.
Blick in das neue WorldCom Northern Virginia Operations Center. Die "Hauptstrasse" hat eine Länge von vier Fussballfeldern.
1 Meldung im Zusammenhang
WorldCom soll lokalen Telekommunikations-Dienstleistern jahrelang Zugangsgebühren vorenthalten haben. Das Unternehmen hatte im Juli 2002 einen Insolvenzantrag gestellt. Es handelte sich um die größte Firmenpleite in der amerikanischen Geschichte.

Der Betrug belaufe sich möglicherweise auf einige hundert Millionen Dollar, meldet die New York Times am Sonntag unter Berufung auf mit den Untersuchungen vertraute Quellen. Ein zentrales Element der Unterschlagung scheint zu sein, dass Ferngespräche von MCI fälschlich als Ortsgespräche ausgegeben worden sind, um den lokalen Dienstleistern in den jeweiligen US-Bundesstaaten nicht die örtlichen Zugangstarife zahlen zu müssen.

Die Ermittlungen stützen sich der Zeitung zufolge auf interne Dokumente und Informationen ehemaliger MCI-Mitarbeiter sowie drei anderer Telekom-Konzerne. Nach Informationen aus Ermittlerkreisen liegen auch Anzeichen dafür vor, dass MCI auch weiterhin nach diesem Abrechnungsmuster verfahre.

MCI hat die Vorwürfe mittlerweile als unbegründet zurückgewiesen.

(Martin Müller mit Materialien von dpa/teltarif.ch)

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