Erstes Stiertreiben in Pamplona verlief glimpflich

publiziert: Montag, 7. Jul 2003 / 11:06 Uhr / aktualisiert: Montag, 7. Jul 2003 / 12:16 Uhr

Pamplona - Das erste Stiertreiben der Saison in der nordspanischen Stadt Pamplona ist glimpflich verlaufen. Zwar verletzten sich mehrere Läufer bei Stürzen, doch wurde keiner der Teilnehmer von den Stieren auf die Hörner genommen. Das alljährliche Stiertreiben findet in Andacht an den Stadtheiligen Fermin immer jeweils in der zweiten Juliwoche statt.

Bei dem traditionellen Spektakel werden noch bis zum 14. Juli jeden Morgen je sechs Kampfstiere durch die engen Gassen der Altstadt bis in die Arena gejagt, wo sie abends von den Toreros getötet werden.

Hunderte waghalsige junge Männer, die Mozos, rennen dabei vor den Tieren her. Als einzige Waffe dient ihnen eine zusammengerollte Zeitung.

Die Sanfermines, wie die Feierlichkeiten genannt werden, waren durch Ernest Hemingways Roman Fiesta (1926) weltberühmt geworden.

Stadtheiliger Fermin

Das Festival "La Fiesta De San Fermin" findet in Andacht an den Stadtheiligen von Pamplona, Fermin, statt. Dieser soll von Stieren auf den Befehl der Stadtherren zu Tode geschleift worden sein.

Zungen böser Festivalkritiker übersetzen den spanischen Festivaltitel allerdings folgendermassen: "Lasst uns die Birne füllen und uns von Stieren durch die Stadt jagen lassen."

Tatsächlich ist der Anlass in den vergangenen Jahren immer mehr zur Touristenattraktion geworden. Alljährlich verletzen sich dabei junge Männer, die die Gewalt der Stiere unterschätzen.

Im vergangenen Jahr wurden 341 Läufer verletzt, 40 von ihnen schwer. Seit 1924 kamen 13 der Teilnehmer ums Leben. Sie wurden von den Stieren aufgespiesst oder zu Tode getrampelt.

Feierlichkeiten

Obwohl das Stiertreiben immer wieder von Unfällen überschattet wird, stehen jedes Jahr die Feierlichkeiten im Zentrum.

Der Bürgermeister eröffnet jeweils am Samstag mit einer grossen Feuerwerksschau das neuntätige Festival. Gefeiert wird die ganze Nacht. Geschlafen wird meist im grossangelegten Stadtpark.

Um acht Uhr morgens heisst es allerdings wieder frisch auf den Beinen zu sein, denn dann beginnen die ersten Stierläufe durch die Stadt.

Sie werden auf dem einen Ende der Stadt losgelassen, beim Corrall. Ihr Lauf endet dann jeweils im Stierkampf Stadion "Plaza de Toros".

Mit zwei Meter hohen Zäunen werden die Strassen jeweils abgesperrt, um zu verhindern, dass sich die Stiere in irgendwelche Seitengassen der eng verwinkelten Stadt verirren.

(bsk, news.ch, sda)

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