Es ist geschafft: U21-Nati ist im Halbfinal!

publiziert: Mittwoch, 22. Mai 2002 / 22:02 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Mai 2002 / 18:55 Uhr

Basel - Jawohl! Die Schweizer U21-Nationalmannschaft hat sich bei ihrer ersten EM-Teilnahme sogleich für den Halbfinal qualifiziert. Eine kämpferisch erneut tadellose Leistung reichte zum 0:0 gegen Titelverteidiger Italien.

Knapp drei Wochen nach dem EM-Triumph der U17 in Dänemark sorgte im ausverkauften St. Jakob-Park in Basel eine zweite SFV- Juniorenauswahl für einen historischen Moment in der 107-jährigen Geschichte des Schweizerischen Fussballverbandes. Nicht mit Individualisten, sondern als geschlossene Mannschaft mit einem grossen Kampfherz schafften die Schweizer Youngsters den Halbfinal- Einzug. Nach den kräfteraubenden Spielen gegen England und Portugal am Limit angelangt, bot die Mannschaft von Bernard Challandes für einmal nicht Offensiv-Fussball, sondern beschränkte sich gegen die «Azzurrini» auf die Defensive.

Anfänglich agierte die linke Achse mit den Young-Boys-Spielern Alain Rochat, dem mit 19 Jahren jüngsten Schweizer Akteur, und Johan Berisha im Mittelfeld nicht sonderlich sicher. Rochat war nach der Hospitalisierung des erkrankten Ludovic Magnin in die Verteidigung gerückt, der etwas behäbig wirkende Berisha ersetzte Linksaussen Elvir Melunovic.

Fast schon gewohnt setzten die Italiener in den ersten 180 Sekunden zu ihrer ersten Chance an. Grichting, der beste und neben dem erneut überzeugenden Keller standfesteste Schweizer Verteidiger, wehrte einen Schuss des stets gefährlichen Maccarone auf der Linie ab. Die grösste Tormöglichkeit bot sich dem Titelverteidiger in der 23. Minute. Goalie Beney parierte Maccarones zweiten Abschlussversuch, Iaquinta (Udinese) brachte den Nachschuss völlig freistehend nicht im leeren Tor, sondern in Beneys Arme unter.

Der polnische Referee Granat hätte acht Minuten zuvor auf Penalty für die Schweiz entscheiden müssen. Frei war von Lucchini klar am Trikot zurückgehalten worden, der Elfmeter-Pfiff blieb indes aus. Wiederum Frei war es, der kurz darauf einen von Cabanas perfid getretenen Freistoss ablenkte; Roma-Ersatzgoalie Pelizzoli intervenierte souverän. Maccarone, einer von zwei bereits in Italiens A-Nationalmannschaft eingesetzten Spielern, war in der weitgehend ereignislosen zweiten Halbzeit erneut «Autor» der gefährlichsten Szene: Der glatzköpfige Stürmer von Serie-B-Verein Empoli kam nach einer Flanke gegen Remo Meyer einen Schritt zu spät an den Ball. Der taktisch geprägte und auf hohem Niveau stehende Match verflachte zusehends. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil beide Teams über die Ereignisse auf dem Zürcher Hardturm informiert waren.

Challandes' erneuter Griff in die Trickkiste

Auch im abschliessenden Gruppenspiel griff Bernard Challandes, so wie es Eishockey-Nationaltrainer Ralph Krueger bereits an der WM 1998 im eigenen Land tat, nochmals in die (Motivations)-Trickkiste. Ein 12-jähriger Junge, der an Wachstumsstörungen leidet, wurde von Challandes zum Spiel eingeladen. Dessen Traum, einmal in der U21 zu spielen, wird leider nie erfüllt.

Schweiz - Italien 0:0

St. Jakob-Park, Basel. -- 30'000 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Granat (Pol).

Schweiz: Beney; Meyer, Keller, Grichting, Rochat; Zanni, Cabanas, Friedli, Berisha; Frei (85. Denicolà), Gygax (62. Bieli).

Italien: Pelizzoli; Lucchini, Ferrari, Natali; Marchionni, Brighi, Blasi, Bellini; Pirlo; Iaquinta, Maccarone.

Bemerkungen: Schweiz ohne Ludovic Magnin (krank), Italien ohne Bonera (gesperrt). Verwarnungen: 4. Pirlo, 49. Bellini, 63. Marchionni (alle wegen Fouls), 65. Berisha (Unsportlichkeit), 68. Natali (Foul). -- 2. Grichting wehrt Schuss von Maccarone auf der Linie ab.

(Stefan Baumgartner, Basel /sda)

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