EuroAirport nach Betriebsverlust wieder im Aufwind

publiziert: Dienstag, 6. Jul 2004 / 13:02 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 6. Jul 2004 / 14:44 Uhr

Basel - Der EuroAirport Basel-Mülhausen (EAP) hat im Jahr 2003 einen Betriebsverlust von 5,2 Mio. Euro eingeflogen. Für das laufende und das nächste Jahr zeigt sich die Flughafendirektion optimistisch: Es wird wieder mit mehr Passagieren gerechnet.

Der EuroAirport Basel-Mülhausen soll wieder attraktiver werden.
Der EuroAirport Basel-Mülhausen soll wieder attraktiver werden.
Das Nettobetriebsergebnis beläuft sich indes auf 1,8 Mio. Euro (2,7 Mio. Schweizer Franken), wie Flugfhafendirektor Jürg Rämi vor den Medien sagte. Erreicht wurde es durch die Auflösung von Rückstellungen, um den Wechselkurseffekt auf die Verschuldung von insgeseamt 170 Mio. Euro zu kompensierern. Der Wechselkurseffekt machte 6,9 Mio. Euro aus.

Der Rückgang bei den Passagieren um 19 Prozent auf rund 2,5 Millionen führte auf dem EAP für 2003 zu einem Umsatzrückgang von 12 Prozent auf 56,5 Mio. Euro. Im ersten Quartal 2004 ging die Passagierzahl um weitere 20 Prozent zurück, doch seither kehrt der EAP langsam wieder auf den Wachstumspfad.

Für das erste Halbjahr 2004 bleibt unter dem Strich mit insgesamt 1 130 354 Passagieren zwar ein Minus von sechs Prozent, doch per Ende Jahr rechnet die Flughafendirektion mit einem leicht positiven Wert. Den Turnaround mit einem moderaten, aber stabilen Verkehrswachstum erwartet Rämi für 2005.

Massive Veränderungen

Die Krise in der Luftfahrt und der Zusammenbruch der Swissair haben auf dem EAP massive Veränderungen bewirkt, wie Rämi sagte. So stehe heute der regionale Ziel- und Quellverkehr im Zentrum. Der beim Eurocross-Konzept der Crossair gepushte Transitverkehr, der einst 38 Prozent ausmachte, betrage nur noch 2 Prozent.

Verändert haben sich auch die Marktanteile der Airlines: Die Swiss, die 2003 auf dem EAP mit 35 Prozent noch den Spitzenrang belegte, kommt im ersten Halbjahr 2004 mit 291 640 Passagieren nur noch auf Platz 2 mit einem Marktanteil von 26 Prozent. Rang 1 belegt neu die Air France mit 29 Prozent. Lufthansa ist mit 8 Prozent drittwichtigste Airline auf dem EAP.

Positiv ausgewirkt hat sich laut Rämi die Bedienung des EAP durch Easyjet.

(rp/sda)

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