Europa vergreist

publiziert: Dienstag, 26. Aug 2008 / 19:46 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 26. Aug 2008 / 20:12 Uhr

Brüssel - Europa vergreist, und die Arbeitnehmer müssen sich deshalb auf ein längeres Arbeiten bis zur Rente einstellen. Nach neuen Berechnungen des EU-Statistikamtes Eurostat dürfte sich der Anteil von Rentnern im Verhältnis zu Erwerbstätigen in der EU bis 2060 mehr als verdoppeln.

2060 soll es doppelt so viele Rentner wie Arbeitnehmer in der EU geben.
2060 soll es doppelt so viele Rentner wie Arbeitnehmer in der EU geben.
Dann müssten EU-weit nur noch knapp zwei statt wie bisher rund vier Arbeitnehmer einen Rentner finanzieren. In der Aufstellung von Eurostat sind auch Zahlen zur Schweiz enthalten. In der Schweiz ist die Entwicklung analog zu den EU-Ländern.

«Das bedeutet möglicherweise, dass wir in Zukunft noch länger arbeiten müssen, um das Rentensystem aufrecht zu erhalten», sagte EU-Kommissionssprecherin Amelia Torres bei der Vorstellung der Zahlen in Brüssel. Die EU-Staaten müssten aktiv werden, um die Entwicklung noch abzuwenden.

Bessere Integration

Angesichts dieser Zahlen müsse die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie in der EU weiter verbessert werden, sagte eine Sprecherin von Sozialkommissar Vladimir Spidla. «Derzeit planen Familien oft zwei Kinder, bekommen aber nur eins, weil ihr Job es nicht zulässt.»

Auch werde es nötig sein, ältere Arbeitnehmer stärker in den Arbeitsmarkt zu integrieren, erklärte Spidla-Sprecherin Katharina von Schnurbein.<

Eine weitere Herausforderung dürfte laut Schnurbein die Frage der Integration von Migranten sein: Allein in Deutschland werden laut Eurostat bis 2060 knapp 8 Millionen neue Einwanderer erwartet.

(fest/sda)

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