Europa will auf den Mars

publiziert: Dienstag, 6. Dez 2005 / 18:53 Uhr

Berlin - Die Europäische Weltraum-Organisation (ESA) will bis 2011 eine Sonde auf dem Mars landen. Dies hat die ESA an ihrer Ministerkonferenz beschlossen.

Auf dem Mars soll eine ESA-Sonde landen.
Auf dem Mars soll eine ESA-Sonde landen.
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Die Schweiz will an das rund 600 Mio. Euro (926 Mio. Fr.) teure Projekt 5 Prozent beisteuern.Auch mit 5 Prozent oder nach ersten Schätzungen 10 Millionen Euro in den ersten drei Jahren beteiligt sich die Schweiz am Satellitensystem zur Überwachung der Umwelt (GMES), wie Marc Bertschi, der Verantwortliche für die Raumfahrt beim Staatssekretariat für Bildung und Forschung, der Nachrichtenagentur sda sagte.

Interessant für Forschung

Die Regierungen stimmten laut ESA-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain zum Abschluss des ESA-Ministerrates in Berlin auch einer Erhöhung des ESA-Wissenschaftsetats zu, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete. Das 400 Millionen Euro-Budget soll in den kommenden fünf Jahren um jährlich 2,5 Prozent steigen.

Wie Staatssekretär Charles Kleiber der sda sagte, konnte die Schweizer an der Konferenz besser als früher ihre Position einbringen. Anstatt ein wenig überall mitzumachen, könne die Schweiz ihre Teilnahme in den Bereichen verstärken, die für die Schweizer Wirtschaft und die Forschung interessant seien.

Suche nach Leben

Die Schweiz pochte laut Kleiber auf die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung. Dazu gehöre das «ExpoMars»-Programm, an dem eine Gruppe der Universität Bern mitarbeite, sagte Bertschi. Schweizer Forscher liefern für die Erforschung der Marsoberfläche optische, geophysische und meteorologische Instrumente.

Die «ExoMars» ist Teil der Initiative der ESA zur Erforschung des Sonnensystems (AORORA). Mit einer Landestation, einem Rover und einem Tiefenbohrer soll «ExoMars» auf und unter der Oberfläche nach Spuren von Leben suchen.

Ariane wird weiter entwickelt

Auch beim GMES (Global Monitoring for Environment and Security) konnte die Schweiz laut Bertschi ihre Interessen einbringen und erhöhte ihren Anteil an den Kosten. Hingegen reduzierten die Schweiz ihre Teilnahme an den Programmen rund um die Trägerrakete und die Internationale Raumstation ISS, wie Bertschi sagte.

Europa beteiligt sich aber unverändert mit 650 Millionen Euro an der ISS. Auch soll das Ariane-Raketenprogramm weiterentwickelt werden. Dordain sagte, die Minister hätten 95 Prozent des von der ESA angemeldeten Mittelbedarfs in Höhe von 8,8 Milliarden Euro für die kommenden drei Jahre genehmigt.

(sda)

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