Europäische Einigung über Galileo-Projekt

publiziert: Dienstag, 27. Mai 2003 / 17:47 Uhr

Brüssel - Die Einigung der europäischen Regierungen auf das Satelliten-Navigationssystem Galileo stellt auch Aufträge in der Schweiz sicher. Rund 120 Atomuhren aus Neuenburg werden zur Ausrüstung der 30 Galileo-Satelliten gehören.

Die Europäer wollen sich bei der satellitengestützten Navigation endlich von den Amerikanern unabhängig machen.
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Jetzt kann es beginnen, freute sich Maurice Borgeaud vom Büro für Weltraumangelegenheiten im Eidg. Departement des Innern (EDI) in Bern. Die Länder der Europäischen Weltraumagentur ESA haben in Paris die letzten Differenzen über das Satellitensystem Galileo ausgeräumt.

Bis jetzt ging es laut Borgeaud darum, zu zeigen, dass die Schweizer Ultrapräzisionsuhren für die Satelliten auch entwickelt werden könnten. Nun könne die Produktion angegangen werden. Hergestellt werden die Uhren von Temex in Neuenburg.

Die Schweiz als ESA-Mitglied will sich mit rund 35 Millionen Franken an Galileo beteiligen. Bereit, an Projektausschreibungen für Galileo teilzunehmen, sind auch weitere Schweizer Unternehmen. Dazu zählen laut Borgeaud Contraves, Ruag, Alcatel Space Switzerland oder Nemerix.

(fest/sda)

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