Europäische Union über Ja erfreut
Brüssel/Bern - Die bilateralen Beziehungen können nun weiter vertieft werden: Die EU-Kommission, die EU-Ratspräsidentschaft und Vertreter der Empfängerstaaten begrüssen das Abstimmungsergebnis.
Die EU-Aussenkommissarin Benita Ferrero-Waldner ergänzte, der Abstimmungsausgang sei «eine Bestätigung des bilateralen Weges und die Basis für die zukünftige Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der EU».
Auch die finnische EU-Ratspräsidentschaft äusserte sich «sehr erfreut» über das Ergebnis. «Wir können unsere Zusammenarbeit wie geplant weiterführen - ohne Pause», sagte Roy Eriksson, zuständig in der finnischen Mission in Brüssel für die Beziehungen der EFTA- Staaten.
Auch «Oststaaten» erfreut
Erfreut äusserten sich auch Vertreter von Polen und Ungarn, die zusammen mit den acht weiteren neuen EU-Staaten von der Kohäsionsmilliarde profitieren werden. «Wenn man zusammen Handel treiben will, muss man Vertrauen in seine Partner haben können», erklärte der polnische Botschafter in der Schweiz, Janusz Niesyto, gegenüber der SDA.
Auch sein ungarischer Kollege Jenö Boros begrüsste den «sehr wichtigen» Entscheid, wie er sagte. Das investierte Geld sichere neue Perspektiven für die Schweizer Wirtschaft in Ungarn, fügte er an.
Ähnlich äusserte sich der slowakische Botschafter in Bern, Stefan Schill. Das Geld werde in Form von Verträgen zurückfliessen, sagte er. Das Ja bedeute «eine gute Werbung für die Schweiz». Ein Nein hätte vielleicht Komplikationen zwischen der Schweiz und der EU ausgelöst, ergänzte Schill.
Die Diplomaten Polens und Ungarns betonten, die Verhandlungen über die konkrete Verwendung des Geldes müssten nun rasch beginnen.
Erfreut zum Abstimmungsausgang äusserte sich auch Diana Wallis, Präsidentin des für die Beziehungen zur Schweiz zuständigen EU-Parlamentsausschusses. Das sei ein sehr positives Signal für den künftigen bilateralen Weg sagte sie auf Anfrage.
(li/sda)





