Evangelische Kirchen gegen Anti-Minarett-Initiative

publiziert: Dienstag, 13. Okt 2009 / 13:13 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 13. Okt 2009 / 15:45 Uhr

Bern - Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) will kein Verbot von Minaretten. Ein Verbot, wie es die Anti-Minarett-Initiative in der Bundesverfassung verankern wolle, löse keine Probleme, sondern schaffe neue, teilte der SEK mit.

Eine Annahme der Volksinitiative würde das Zusammenleben der Religion belasten, so der SEK.
Eine Annahme der Volksinitiative würde das Zusammenleben der Religion belasten, so der SEK.
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Verbiete die Schweiz den Bau von Minaretten, würde das nichts am persönlichen Glauben der rund 350'000 hierzulande lebenden Muslime ändern, aber «viel an ihrem Vertrauen in die Mitbürger und an den Rechtsstaat, der die Religionsfreiheit schützt».

Fundamentalistische Muslime sähen sich in ihren Vorurteilen bestätigt, liberalere Gläubige fühlten sich abgelehnt und diskriminiiert.

Eine Annahme der Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten» würde das Zusammenleben der Religion somit belasten, schreibt der SEK. Die Anti-Minarett-Initiative kommt am 29. November zur Abstimmung.

(fest/sda)

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So, so?
Lieber ulenspigel, sagen Sie dies einigen meiner Bekannten, die in Firmen arbeiten, die wie Sie sagen Geldgierigen gehören. Die Bekannten sind nicht geldgierig, aber wegen ihrer Familien auf den Lohn angewiesen. Es gibt leider viele Leute im Lande, die sich keinen Idealismus leisten können, der in die von Ihnen gewünschte Richtung geht. Es handelt sich um einen Teufelskreis, dem wir uns nicht entziehen können, auch nicht mit einem generellen Export für all jene Waren, die in irgendeiner Weise militärisch genützt werden könnten.
Immer noch nicht ganz verstanden ...
Wir Schweizer MÜSSEN das Geld NICHT verdienen ....
NICHT MIT TOTEN!

Nur diejenigen die GELD-Gierig sind MÜSSEN es verdienen.
Und denen ist es egal auf welche Art und Weise ...
Ihre Methode ist Angstverbreitung und die Gläubigmachung von Lügenmärchen an Naive.und leicht Beeinflussbare.

Denn Waffen helfen Angst zu weiterhin zu erhalten und zu verbreiten ...

Gruss
Zusammenhänge verstanden…
…und zwar schon lange. Weiter Waffen liefern, denn die Schweizer Wirtschaft muss laufen. Die Schweizer Wirtschaft – dort sind die Arbeitsplätze, die all jene brauchen, die nicht Rechts- oder Etikprofessoren geworden sind und viel Geld damit verdienen, in Vorlesungen theoretische Weisheiten zu vermitteln, von welchen sich der Durchschnittsbürger kein Stück Brot kaufen kann. Kaufen – verstanden? Mit Geld, das wir in der Schweizer Wirtschaft verdienen müssen – angekommen? Dumm gelaufen Eulenspiegel – was?
Dumm gelaufen Kaktus
Ihr Tippfe(h)ler zeigt, das Sie noch nicht die Fähigkeit erworben haben, Zusammenhänge dort zu erkennen, wo sie auch sind.

Schauen Sie sich bitte diesen Link genauer an.

http://www.news.ch/Rechtsprofessoren+kritisieren+Exporte+von+Kriegsmat...

Was erkennen Sie.

Dass wir Schweizer die Waffen, geradezu an diejenigen Staaten liefern, die Sie mit Muslime und Rechtsstaat als kaum zusammenpassend finden?

Und was hat wohl dieser Satz auf sich, welche von Personen von einem Rechtsstaat geschrieben wurden, aufgrund von Rechtsstaalich gestatterer "Lieferungen" an einen kaum zu einem Rechtsstaat passenden Staat?

Zitat:
"Die Rechtsprofessoren kritisieren auch Kriegsmaterialexporte nach Saudi-Arabien. Der drittgrösste Waffenkunde der Schweiz verletze systematisch die Menschenrechte."

Also wir liefern die Rechtsstaatlichen Waffen in ein Land ( unser DRITTGRÖSSTER KUNDE), um diese dann zu HINTERRÜCKS kritisieren?

Sind wir Schweizer nun einfach nur verlogen oder bereits unrettbar verdorben?

Wie passt das alles WOHL in ihrem Kopf zusammen?
Musline und Rechtsstaat?
Das sind zwei Worte, die wohl kaum zusammenpassen. Die Probleme werden ind er Schweiz sicherlich nicht grösser, wegen der 350000 nicht "minarettisierten" Bewohner.
.
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