Zusammengeschlagen und beraubt

Facebook-Posting im Kampf gegen Schikanen

publiziert: Mittwoch, 17. Apr 2013 / 17:09 Uhr
Erstaunliche Resonanz für Appell gegen Gewalt auf dem Schulhof. (Archivbild)
Erstaunliche Resonanz für Appell gegen Gewalt auf dem Schulhof. (Archivbild)

Wisconsin/Linz - Das Facebook-Posting von Matthew Bent, dessen Sohn in der Riverview Middle School in Plymouth zusammengeschlagen und beraubt worden ist, hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet, insgesamt über 453.000 Likes generiert und wurde 466.000 geteilt.

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In seinem Posting erklärt der Vater, dass er im Kampf gegen öffentliche Schikanen hinter seinem Sohn steht. Darüber hinaus appelliert er auch an andere Eltern, Schulen aufzufordern, derartige Vorfälle strenger zu sanktionieren.

Nachhaltigkeit fraglich

«Wie man auch am Beispiel der Bildungsproteste rund um die Studenten-Initiative 'Unibrennt' erkennen kann, ist es in der Regel möglich, auf sozialen Netzwerken über virale Effekte, grosse Aufmerksamkeit zu generieren. Obwohl dieses österreichische Thema weltweit Beachtung gefunden hat, ist fraglich, ob derartige dezentrale Proteste nachhaltig zu einer Verbesserung führen können», so Social-Media-Berater Daniel Friesenecker im Gespräch.

Laut Bent sei dieser Vorfall von behördlicher Seite her sofort bagatellisiert worden. «Mir wurde gesagt, dass mein Sohn Schuld an diesem Vorfall hat, da er sich freiwillig in den 'Käfig des Löwen' begeben habe. Daher werde man keine weiteren Schritte einleiten», klagt der Vater. In dieser Situation hat sich Bent zu einem Handlungsaufruf in Form eines Facebook-Beitrags entschieden. «Mein Beitrag hat eine erstaunliche Resonanz gezeigt», berichtet er. Laut Angaben des Sohnes haben auch die Schikanen in der Schule seither deutlich abgenommen.

Gerechtigkeitsempfinden in Community

«Durch das Aufzeigen von Missständen entsteht zumeist ein Gerechtigkeitsempfinden in der Community. Man hat das Gefühl, mit einem einzigen Klick etwas bewirken und seine Stimme erheben zu können, ohne dafür auf der Strasse protestieren zu müssen», ergänzt Friesenecker. Somit könne auf gesellschaftspolitischer Ebene eine Veränderung erzielt werden. Auch dieser Fall zeigt, dass trotz Tatenlosigkeit der Behörden mit einem öffentlichen Appell etwas bewirkt werden kann.

(tafi/pte)

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