Missbrauchs-Vorwürfe

Fachstelle sucht Zeitzeugen im Missbrauchsfall «Fischingen»

publiziert: Samstag, 8. Jun 2013 / 11:59 Uhr
Die Vorwürfe werden aufgearbeitet. (Symbolbild)
Die Vorwürfe werden aufgearbeitet. (Symbolbild)

Fischingen - Die Beratungsstelle für Landesgeschichte (BLG) sucht Zeitzeugen im «Fall Fischingen», wie das Kloster Fischingen am Samstag mitteilte. Die BLG wolle möglichst viele Interviews führen, um ein abgerundetes Bild der Vergangenheit liefern zu können.

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Das Kloster Fischingen lässt Missbrauchsvorwürfe gegen einen Pater und ehemaligen Lehrer des 1976 aufgehobenen Kinderheims St. Iddazell durch die Beratungsstelle für Landesgeschichte AG in Zug überprüfen.

Ehemalige Schüler der Sekundarschule des Kinderheims St. Iddazell hatten im vergangenen Sommer ihrem früheren Lehrer sexuellen Missbrauch und Körperstrafen vorgeworfen. Die Vorfälle liegen rund 40 Jahre zurück. Der beschuldigte Pater, der heute noch im Kloster Fischingen lebt, weist die Vorwürfe zurück.

Zur externen Aufarbeitung der Vorwürfe, die auf die Zeit um 1970 zurückgehen, gehört auch die Überführung des Kinderheim-Archivs ins Staatsarchiv des Kantons Thurgau.

(bert/sda)

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