Fahrplanwechsel: Sitzplatzangebot zu knapp

publiziert: Freitag, 17. Dez 2004 / 20:14 Uhr / aktualisiert: Freitag, 17. Dez 2004 / 20:58 Uhr

Bern - Nach der ersten Arbeitswoche mit dem neuen Fahrplan im Pendlerverkehr hat die SBB den Start als geglückt bezeichnet. Pendlermurren wegen fehlender Sitzplätze begegnet man mit Mehrangeboten. Die Pendler selbst erhalten ein Kompliment.

In einigen Zügen sei das Sitzplatzangebot zu knapp.
In einigen Zügen sei das Sitzplatzangebot zu knapp.
Der neue Fahrplan habe sich nach gut einer Woche als stabiler als der alte erwiesen, sagte SBB-Sprecher Roland Binz auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Züge seien pünktlicher als vorher.

Die Pendlerinnen und Pendler hätten sich bestens auf den Fahrplanwechsel eingestellt und sich gut informiert. Das Personal müsse ihnen da ein Kränzlein winden, sagte Binz.

In einigen Zügen sei das Sitzplatzangebot zu knapp. Bei der Planung hätten die SBB-Verantwortlichen noch nicht genau wissen können, wieviele Plätze konkret nötig seien, sagte Binz.

Anpassungen

Zu massiven Reaktionen in der Pendlergemeinde kam es im Raum Bern, wo sich in der von der BLS betriebenen S-Bahn die Platzprobleme nach dem Fahrplanwechsel noch verschärften. Die BLS reagieren hier mit mehr oder längeren Zügen.

In der Westschweiz wurden zwischen Lausanne und Genf sowie Sitten und Brig zwei morgendliche Züge verstärkt.

Auf der neuen S-Bahn in Zug standen laut Binz nicht genügend neue Flirt-Kompositionen zur Verfügung, teils wegen technischer Probleme, teils, weil noch nicht alle ausgeliefert wurden. Unzufriedenheit gab es darum wegen überfüllter Züge und alten Rollmaterials.

Die Züge der ersten Etappe der S-Bahn-Luzern würden unterschiedlich genutzt, sagte Walter Niklaus, der Abteilungsleiter öffentlicher Verkehr. Ein morgendlicher IC im Entlebuch sei überbelegt. Engpässe am Morgen gebe es auch zwischen Luzern und Baar ZG.

In Graubünden zählte man sich wegen der besseren Verbindungen in die Zentren zu den Gewinnern. Die Züge verkehrten pünktlich, das Platzangebot verbesserte sich deutlich.

Der wieder eingeführte Autoverlad durch den Simplon zählte mit über 200 verladenen Fahrzeugen eine gute Frequenz. Einzig der Frühzug von Brig und der Spätzug aus Domodossola waren jeweils leer. Aufs Wochenende werden gut 400 Wagen erwartet.

(bert/sda)

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