Feilschen um mehr Soldaten für Afghanistan
publiziert: Freitag, 13. Nov 2009 / 16:06 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Nov 2009 / 17:57 Uhr

London - Die USA möchten von ihren NATO-Partnern erheblich mehr Kampftruppen für den Einsatz in Afghanistan. Bisher haben die europäischen Staaten nur zurückhaltend auf die Forderungen reagiert. Nun kündigte Deutschlands Verteidigungsminister zusätzliche 120 Mann an.

Brown will von den NATO-Partnern die Zusage für 5000 weitere Soldaten für Afghanistan.
Brown will von den NATO-Partnern die Zusage für 5000 weitere Soldaten für Afghanistan.
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Der britische Premierminister Gordon Brown zeigte sich optimistisch über die Bereitschaft der europäischen NATO-Länder ihre Kontingente in Afghanistan aufzustocken. «Ich glaube, dass ich Länder überzeugen kann, die noch vor ein paar Wochen gesagt haben, sie würden nicht mehr Truppen nach Afghanistan schicken», sagte Brown in einem BBC-Interview. Um Überzeugungsarbeit zu leisten, wolle er Gesandte in die jeweiligen Länder entsenden. Brown sagte, dass er so vermutlich eine Aufstockung um 5000 Soldaten erreichen könne.

Brown hatte Mitte Oktober angekündigt, dass Grossbritannien seine Truppen um 500 auf 9500 Mann aufstocken werde. «Wir sind bereit, mehr Soldaten nach Afghanistan zu schicken, aber es muss eine Lastenteilung innerhalb der Allianz geben», sagte der britische Premier der BBC.

Grossbritannien und die USA sind die grössten Truppensteller in Afghanistan. In der britischen Bevölkerung ist der Einsatz umstritten, da in der hart umkämpften südafghanischen Provinz Helmand immer mehr Soldaten getötet werden.

US-Präsident Barack Obama entscheidet demnächst über die künftige Strategie seines Landes. Ob die US-Truppen am Hindukusch aufgestockt würden, werde bald entschieden, sagte er in Tokio.

(smw/sda)

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Open Air
Noch ein Nachtrag zu meinem Post
Zu unserer Verteidigung muss ich sagen, dass wir damals auf einem Open Air wähnten, auf dem alle Leute aller Herren und vor allem Frauen Länder sich treffen und gegenseitig bereichern und in heftigen kulturellen Austausch treten würden.
Nun, dass es keinen heftigen Austausch mit den Frauen geben würde war schon mal eine herbe Enttäuschung. Dass umgekehrt unsere Girls Freiwild sein sollten, half, aufzuwachen. Wir hatten in unseren vollgekifften Hirnen ganz einfach nicht begriffen, dass da eine Mentalität ankam, die Religion und religiöse Gesetze so ernst nahm, dass sie alles Andersgläubige als minderwertig betrachten würde. Ach - was träumten wir davon, durch Friedfertigkeit die Köpfe und Herzen der neu hinzugezogenen Menschen zu ändern, dass auch Sie lernen würden am Traumschiff Deutschland zu arbeiten, auf dass wir die Läuterung eines Volkes aus den Niederungen des braunen Gesocks darstellen und als leuchtendes Beispiel dienen konnten. Unabhängig davon, dass unsere Juristen, Lehrer und Beamten immer noch mit dem verinnnerlichten braunen Zollstock daherschritten. Wir hatten die Moral auf unserer Seite.
Nun haben wir die braune gewalttätige Flut wieder im Haus und noch nicht alle sind aufgewacht.
Aber vielleicht helfen diese Erkenntnisse ja den Schweizern, die haben noch keine Mühe, zu sagen, dass der Koran und "Mein Kampf" den Genozid und die Unterdrückung als Programm schriftlich festlegen und vorbereiten.
Wie hiess es damals. Wehret den Anfängen.
Sockelheiliger
Hey thomy

Hier übrigens noch die neusten Kommentare der Tageszeitung. sie wissen doch, die ehemals strammen Multikultis. Man lernt dazu(nach 25 Jahren Kulturbereicherung). Wie sagt eine Kommentatorin:
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/kommentarseite/1/europa-der...

"Von Conny:

Wieso denn immer "Vorurteil"??? Ich erlaube mir kein Urteil ueber Eskimos oder Molukken, weil ich keine kenne. Nach 25 Jahren muslimische nachbarschaftliche Bereicherung, ist meine negative Einstellung kein VORURTEIL sondern LEBENSERFAHRUNG. Islam hat bei mir auf ewig verschissen und ich werde nichts tun, was der weiteren Islamisierung in die Haende spielt. Ich lasse mir nicht einrededn, dass das Rassismus ist."
Ich habe schon gehofft, dass man Sie noch irgendwo ab Ihrem ...
... Sockel holen könnte .... Zwar glaube ich nicht mehr so ganz daran, weil mir dieser Sockel so unverrückbar festgeschraubt zu sein scheint, dass es keinen Zweck mehr hat, sich mehr zu überlegen, als "was soll's ...!"
Shocking
Uh, da haben Sie mich aber hart getroffen Thomy! Auf diesen Schock hin gleich noch einen Bombay Sapphire und eine Monte Christo No.2 Especiales. Selbstverständlich mit einer Banknote angezündet. Danach einen Ausflug in der Falcon 900, um kurz verachten auf den Rest der Menschheit von oben zu blicken. Da fühlt man sich gleich wieder besser als menschliches, asoziales Dreckschwein.

Die Grösse der Schweiz beträgt 41'000 km2. Da sind Sie verdammt schnell im Ausland Thomy. Es gibt ja Zürcher die behaupten das Ausland fange schon nach Schwamendingen an.

Geben Sie mir doch mal ein paar Treffpunkte an wo "sich Menschen die das Menschsein nicht verlieren wollen" treffen. Wo ist diese Welt? Da würde ich auch mal gerne hin. Vielleicht in den Weihnachtsferien.

Geld ist nicht alles was zählt Thomy. Aber ich bin der Falsche um das mit Ihnen zu diskutieren. Führen Sie die Diskussion mit "Geld alleine macht nicht glücklich" doch mal mit einer Familie die obdachlos wurde, mit Leuten die die Krankenkasse nicht mehr bezahlen können, jenen die ihren Job verloren und jetzt von der Steuerbehörde betrieben werden oder mit einer Familie irgendwo auf der Welt die kein Essen kaufen kann. Die können das alles auch nicht mit Ihrer sozialistischen Theoriescheisse.

Nein Thomy, Geld ist nicht alles, wenn man es hat. Heute ist der 15.9.2009. Willkommen in der Realität. Treten sie mal aus Ihrer geschützten Werkstatt der sozialistischen Ideologie auf die Strasse der Wirklichkeit.
SIE leben ja in solchen Verhältnissen, Midas, ...
... denke ich. Aber in Dubai könnten Sie ja noch mehr Geld verdienen - oder etwa nicht? Geld ist ja alles, was zählt - wo Geld ist, da trifft sich die Welt, sagt man ...

Nur, meine Welt ist das nicht. Ich treffe gerne dort "Welt", wo Menschen sich aufhalten, die versuchen das Menschsein nicht zu verlieren. Auf Kosten des Geldes, das man verdienen könnte - eben anderswo!
Hu, wat'en?
Ich bevorzuge eine Finanzdiktatur immer noch über einer sozialistischen, kommunistischen oder faschistischen Diktatur.

Ich mag Geld. Ich habe nur zu wenig davon.
... Kosovo wäre bankrott und würde flugs von vermögenden ...
... Rechtsliberalen vereinahmt - weil Geld korrumpiert und stark macht, mächtig macht - Macht schafft! ... und wir hätten wieder eine Finanzdiktatur mehr!
Richtig Midas
Ich bin auch dafür, dass man alles leglisiert.

Auch der Staat Kosovo wäre dann endgültig bankrott.
Legalize it
Gibt ein einfaches Mittel die Welt zu verbessern.

Gesetze ändern. Drogen per Rezept und versteuert in Apotheken verkaufen. Der Konsum ist nicht mehr strafbar. Anwender kriegen sauberen Stoff und fallen nicht aus dem sozialen Netz. Nimmt der Mafia, den Taliban, den Rebellengruppen die Kohle weg. Natürlich auch den Bonzen im Nadelstreif in NY, London, Tokyo und Zürich.

Ich kann ja auch an eine Tankstelle und einen Liter Benzin saufen, im Wissen dass es mir nicht gut tut. Meine Entscheidung. Aber Alkoholsucht und die Folgen davon nehmen wir ja gesellschaftlich auch hin. Stattdessen geben wir lieber Milliarden für einen sinnlosen Kampf aus und spülen den Verbrechern und Terroristen die Kohle hinten rein. Daneben versuchen wir 500'000 Kiffern in der Schweiz zu erklären, warum eine Pflanze illegal sein soll.

Als ob es den Staat was angehen würde, wenn auch jemand seinen Ficus Benjamini raucht. Für die Bullen die den ganzen Tag mit solchem Quatsch beschäftigt sind, sollte man echt andere Verwendung finden.

Aber die Schweiz ist ja noch heilig. Hier in den U.A.E. wurde mal ein Engländer verhaftet der riesig Probleme bekam. Sein Verbrechen: Er hatte am Flughafen in London noch ein Mohnbrötchen gegessen und der Zöllner fand Spuren an seinem Jacket. Wer also mal einen U.A.E. Knast von innen sehen will, vorher in die Bäckerei und mitnehmen!
Das Thema ufert ein wenig aus.
Es geht ja hier eigentlich um die militärischen Aktionen in Afghanistan und nicht um Drogen, die auch anderswo produziert werden.
Jorian könnte die gleichen Artikel auch über gewisse südamerikanische Länder, über Birma und andere Staaten im Internet finden. Dass er sich nicht äussert über die Taliban und Al Kaida verwundert mich ein wenig, aber sehr wahrscheinlich wollte er das Augenmerk auch mal auf den Drogenhandel richten, der von Afghanistan ausgeht.
Nun ist das ja nichts Neues und ebenso bekannt ist, dass auch die Gegner einer gerechten Ordnung hier voll investiert sind, nicht nur die CIA. Afghanistan ist ein sehr komplexes Problem.
Aber wie eingangs erwähnt, wollte ich mich nur auf die internationale militärische Präsenz und andere Aktionen in Afghanistan richten.
Vielleicht doch ein paar Gedanken dazu:
Wenn das Land seine innere Ordnung fände und sich eine einigermassen gut funktionierende Demokratie und Verfassung schüfe, würden sich einige Probleme von ganz alleine lösen. Darauf müssen die Alliierten hin arbeiten. Das afghanische Volk muss in die Lage versetzt werden, sich selbst zu verwalten und zu regieren. Es muss sich eine Verfassung geben, die für alle akzeptabel ist und von allen eingehalten wird. Es muss unabhängig von aussen seine Dinge regeln und dazu in die Lage versetzt werden, sich selbst gegen seine Gegner zu schützen.
Weshalb wohl bauen die Bauern Mohn an? Weil sie damit am meisten verdienen, obschon es gefährlich ist und unsicher, denn die Mohnfelder werden auch immer wieder mal in Brand gesteckt und dann ist der Jahreslohn dahin.
Könnten sie zu einem guten Preis Weizen, Reis und andere Lebensmittel in Sicherheit anbauen, würde sich vieles von ganz alleine regeln. Daraufhin sollten wir und die gesamte freie Welt die Anstrengungen richten.
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