Feinstaub-Belastung erreicht neue Rekordwerte
publiziert: Dienstag, 31. Jan 2006 / 15:11 Uhr

Bern - Die Feinstaubkonzentration in der Luft hat heute Rekordwerte erreicht. An zehn von 13 Messstationen lagen die Tagesmittel über dem Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

In Zürich, wo die Messstation in einem Park steht, wurden 134 Mikrogramm gemessen.
In Zürich, wo die Messstation in einem Park steht, wurden 134 Mikrogramm gemessen.
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Am höchsten war die Belastung in den Städten. Die Messstationen an Hauptstrassen in den Zentren von Bern und Lausanne gaben gegen Mittag Tagesmittelwerte von über 160 Mikrogramm an, wie die Daten des Nationalen Beobachtungsnetzes für Luftfremdstoffe (NABEL) zeigten. Am Montag waren es in Bern im Mittel 149 Mikrogramm und in Lausanne 143 Mikrogramm gewesen.

Im Mittelland erreichten die Tagesmittelwerte an praktisch allen Messstationen deutlich mehr als das Doppelte des zulässigen Grenzwertes. In Zürich, wo die Messstation in einem Park steht, wurden 134 Mikrogramm angezeigt, in Dübendorf ZH 119 Mikrogramm und in Tänikon TG, auf dem Land, sogar 139 Mikrogramm.

Bisheriger Rekordwert gebrochen

Damit wurde der bisherige Rekordwert dieses Jahres gleich an mehreren Orten gebrochen. Die bisher höchste Konzentration, nämlich 133 Mikrogramm pro Kubikmeter, war am 14. Januar am Autobahnkreuz bei Härkingen SO gemessen worden.

Auch auf Rigi-Seebodenalp SZ, auf über 1000 Metern über Meer, wurden über 100 Mikrogramm Feinstaub gemessen. Besser sah es lediglich im Tessin aus, wo die Tagesmittelwerte unter dem Grenzwert blieben. Auch auf dem Chaumont im Neuenburger Jura blieb die Belastung tief.

Vielerorts Dauerbelastung

Der Grenzwert dürfte gemäss Luftreinhalteverordnung nur einmal pro Jahr überschritten werden. In Bern wurden seit Jahresbeginn aber bereits 20 Mal Tagesmittelwerte über 50 Mikrogramm gemessen, in Lausanne 19 Mal und in Zürich 17 Mal.

Laut den Bundesbehörden verursacht die Feinstaub-Belastung pro Jahr 3700 frühzeitige Todesfälle und zusätzliche Gesundheitskosten von 4,2 Milliarden Franken. Studien zeigen, dass eine langfristige Belastung die Lungenfunktion beeinträchtigt und die Lebenserwartung wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Lungenkrebs sinkt.

(fest/sda)

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