Feldschlösschen muss Verträge anpassen

publiziert: Freitag, 17. Dez 2004 / 10:42 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Dez 2004 / 05:02 Uhr

Bern - Getränkelieferanten dürfen nur unter gewissen Bedingungen langjährige Exklusivverträge mit Gastrobetrieben abschliessen. Einige solcher Vereinbarungen von Feldschlösschen mit Gaststätten haben bisher gegen das Kartellgesetz verstossen.

Wirte sind zukünftig freier in der Entscheidung, welches Bier sie ausschenken.
Wirte sind zukünftig freier in der Entscheidung, welches Bier sie ausschenken.
Zu diesem Schluss ist die Wettbewerbskommission (Weko) gekommen. Exklusivverträge mit einer Laufzeit von über fünf Jahren sind nur noch zulässig, wenn sie mit einem Darlehen, einer Gebrauchsleihe oder einem anderen finanziellen Engagement verbunden sind. Die Gaststätten müssen zudem nach fünf Jahren jederzeit künden können. Dann sollten sie die Restschuld aber auch begleichen.

Es kommt immer wieder vor, dass Getränkelieferanten oder Brauereien einem Restaurant ein Darlehen gewähren. Sie springen in die Lücke, da die Banken kaum mehr Kredite gewähren, sagt Feldschlösschen-Sprecher Stefan Kaspar. Die Feldschlösschen Getränke AG habe zurzeit Darlehen in einem dreistelligen Millionenbetrag am Laufen.

Verträge anpassen

Als Gegenleistung erwartet ein Lieferant aber, dass der Gastrobetrieb, der einen Kredit erhält, keine Getränke von Konkurrenten anbietet. Langjährige Exklusivverträge seien in der Branche verbreitet, sagt Kaspar. Der Weko-Entscheid, der veröffentlicht wurde, gilt denn auch für alle Lieferanten.

Feldschlösschen muss nun noch 20 Prozent ihrer Verträge mit sofortiger Wirkung anpassen. Die grosse Mehrheit wurde in Erwartung des Weko-Entscheids bereits geändert.

Pepsi hat sich beklagt

Die Untersuchung der Weko war vor vier Jahren eingeleitet worden. Allerdings sollte damals ein anderes wettbewerbsrechtliches Problem geklärt werden. Pepsi störte sich an einer Vereinbarung über den Vertrieb von Softdrinks zwischen Coca Cola und Feldschlösschen. Pepsi fühlte sich benachteiligt.

Diese Situation hat sich inzwischen geändert, sagt Weko-Vizedirektor Patrik Ducrey. Diese Vereinbarung sei kartellrechtlich nicht zu beanstanden. Auch ein Missbrauch einer allfälligen marktbeherrschenden Stellung der Coca-Cola-Gruppe konnte verneint werden.

(rp/sda)

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