Feuerwehr in Kalifornien gewinnt Oberhand

publiziert: Dienstag, 18. Nov 2008 / 08:05 Uhr

San Francisco - Nach einem viertägigen Kampf gegen drei verheerende Buschfeuer hat die Feuerwehr in Südkalifornien am Montag die Oberhand gewonnen.

Die gefürchteten Santa-Ana-Winde sind abgeflaut.
Die gefürchteten Santa-Ana-Winde sind abgeflaut.
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Bis zum Abend (Ortszeit) konnten die Flammen nahe Santa Barbara komplett eingedämmt werden. 200 Häuser waren dort der Feuersbrunst zum Opfer gefallen.

Zwei weitere Brandherde am Nord- und Ostrand von Los Angeles waren zu zwei Drittel unter Kontrolle, wie die Behörden mitteilten. Die gefürchteten Santa-Ana-Winde, die das Flammenmeer am Wochenende angefacht hatten, sind vollständig abgeflaut.

Bis zur Wochenmitte hoffen die Helfer, die letzten schwelenden Brandherde zu löschen. Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat am Montag in Washington finanzielle Unterstützung für die Betroffenen beantragt. Mehr als 800 Häuser und 140 Quadratkilometer Land seien zerstört worden, teilte Schwarzenegger mit.

Hinweise auf Brandstiftung

Tausende Menschen, die vor den Flammen geflüchtet waren, sind am Montag in ihre Häuser zurückkehrt. Einige fanden nur ausgebrannte Ruinen vor.

Unterdessen gibt es Hinweise auf Brandstiftung: Die Ermittler vermuten, dass das verheerende Feuer in Santa Barbara «von Menschen verursacht wurde», wie ein Behördensprecher dem US-Sender CNN sagte.

Antonio Villaraigosa, Bürgermeister von Los Angeles, sagte, er habe nie zuvor eine solche Verwüstung gesehen. In Kalifornien kommt es wegen Trockenheit und Hitze immer wieder zu grossen Wald- und Buschbränden.

(ht/sda)

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