Finanzielle Hilfe für Bebenopfer in Italien
publiziert: Samstag, 18. Apr 2009 / 17:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 19. Apr 2009 / 13:58 Uhr

Rom - Die italiensche Regierung beschleunigt ihre Bemühungen, um dem Erdbebengebiet Abruzzen so rasch wie möglich Finanzmittel für den Neuaufbau zukommen zu lassen. 55 Mio. Euro will sie zur Unterstützung der Menschen sprechen, die wegen des Erdbebens arbeitslos wurden.

«Wenn die Gebäude nach den Vorschriften errichtet worden sind, dürfte es keine Opfer geben.» (Archivbild)
«Wenn die Gebäude nach den Vorschriften errichtet worden sind, dürfte es keine Opfer geben.» (Archivbild)
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Handwerker und Freiberufler, die in den nächsten Monaten nicht arbeiten können, sollen einen monatlichen Beitrag von 800 Euro erhalten.

Die Prozedur für den Erhalt des Arbeitslosengelds solle vereinfacht werden, kündigte Arbeitsminister Maurizio Sacconi an.

Aus dem Strukturfonds der EU sollen Finanzierungen in Höhe von einer halben Milliarde Euro für den Wiederaufbau fliessen.

Die autonome Provinz Trient spendete 4 Millionen Euro für die Errichtung von 100 Holzhütten, in denen die Obdachlosen untergebracht werden sollen.

Eigenes Verschulden?

49 Gemeinden haben wegen des Erdbebens vor zehn Tagen schwere Schäden erlitten, hiess in einer gestern veröffentlichten Liste des Zivilschutzes.

«Ein Erdbeben sollte nur grossen Schrecken auslösen. Wenn die Gebäude nach den Vorschriften errichtet worden sind, dürfte es keine Opfer geben. Erdbeben töten, weil der Mensch schlecht baut. Wir schliessen nicht aus, dass es Verantwortliche für das Desaster gibt», sagte Zivilschutzchef Guido Bertolaso. Man könne nicht den Einsturz von modernen Bauten akzeptieren.

Das verheerende Beben vom 6. April hatte 294 Menschen getötet und Tausende von Häusern zerstört oder stark beschädigt. Zehntausende leben seitdem in provisorischen Zeltlagern.

Papst Benedikt XVI. wird das Erdbebengebiet am 28. April besuchen. Das teilte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi in Rom mit.

(bert/sda)

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Bereits kurz nach dem Beben hatte Ministerpräsident Silvio Berlusconi grösstmögliche Transparenz angekündigt.
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