Finnland will von Deutschland UMTS-Milliarden zurück

publiziert: Donnerstag, 19. Sep 2002 / 08:34 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Sep 2002 / 10:06 Uhr

Helsinki - Der finnische Kommunikationsminister Kimmo Sasi hat in Helsinki die Rückzahlung aller 50,5 Mrd. Euro (rund 75 Mrd. Franken) für UMTS-Lizenzen in Deutschland verlangt. Das deutsche Finanzministerium wies die Forderung nachdrücklich zurück.

In einem Interview mit der Tageszeitung "Kauppalehti" hatte Sasi ausserdem die Bereitstellung von Geldern aus Berlin für den angeschlagenen deutschen Telekonzern MobilCom kritisiert. Die deutsche Regierung müsse nun Ähnliches auch für alle anderen Inhaber der insgesamt sechs deutsche Lizenzen für das neue 3G-Telefunknetz leisten, meinte er.

Sasi sagte weiter: "Ich rate Deutschland, zu überdenken, ob man zum Rückkauf der Lizenzen von den Unternehmen bereit ist, die sie wieder abgeben wollen. Und man sollte sie für denselben Preis zurückkaufen, der von den Unternehmen bezahlt wurde." Der Minister begründete seinen Vorschlag damit, dass "die gesamte Telekommunikationsbranche nur so wieder auf die Füsse kommen kann".

"Das ist eine vollkommen unverständliche Forderung, die von einer gewissen Unkenntnis des Auktionsverfahrens zeugt", sagte ein Sprecher des deutschen Finanzministeriums über die Äusserungen des finnischen Ministers. Die UMTS-Lizenzen seien in einem geordneten Verfahren versteigert worden, das mit allen Beteiligten vorher abgesprochen gewesen sei.

Den Bedingungen der deutschen UMTS-Auktion vom Sommer 2000 sehen keine Möglichkeit zur Rückzahlung der rund 8,5 Mrd. Euro (12,5 Mrd. Franken) pro Lizenz vor. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hatte mehrfach betont, sie sehe sich nicht verantwortlich für mögliche "Fehleinschätzungen" der Bieter.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 
Die Schweiz setzt FATCA derzeit nach dem sogenannten Modell 2 um.
Die Schweiz setzt FATCA derzeit nach dem sogenannten Modell 2 um.
Die Schweiz und die USA haben am 27. Juni 2024 in Bern ein neues FATCA-Abkommen unterzeichnet. Derzeit liefert die Schweiz einseitig Informationen zu Finanzkonten an die USA. In Zukunft wird sie im Rahmen eines automatischen Informationsaustauschs auch entsprechende Informationen aus den USA erhalten. Der Modellwechsel soll voraussichtlich ab 2027 gelten. mehr lesen 
Die Fussball-Europameisterschaft 2024 hat nicht nur sportliche Höchstleistungen geboten, sondern auch eine technologische Neuerung in den Fokus gerückt: die virtuelle ... mehr lesen
Die Zuschauer:innen im Stadion siehen andere Bandenwerbung als die Fernsehzuschauer.
Das iPad Pro mit optionaler Tastatur: Schneller als manches Mac-Book.
eGadgets Apple hat erneut die Messlatte höher gelegt und mit dem neuen iPad Pro und dem ... mehr lesen  
Publinews Microsoft Office 365 und die Cloud kombinieren ein Paket an Lösungen für alle Anwendungen, die für die Büroarbeit ... mehr lesen  
Microsoft Office ist die Bürosoftware, die weltweit am meisten genutzt wird.
Mit der richtigen Technik gelingen Speisen ganz leicht.
eGadgets Innovative Küchen-Gadgets für Hobbyköche Die Küche ist das Herzstück vieler Haushalte, ...
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 14°C 29°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
Basel 16°C 31°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
St. Gallen 16°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt
Bern 15°C 28°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter freundlich
Luzern 16°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft freundlich
Genf 17°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen sonnig
Lugano 19°C 29°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten