Firmennetze abgehört
publiziert: Donnerstag, 12. Dez 2002 / 15:37 Uhr

Lausanne – Das Europäische Parlament kommt zum Schluss, dass Abhören und Überwachen von elektronischer Kommunikation keine Seltenheit ist.

Viele Firewalls reichen für den Sicherheitsschutz oft nicht aus.
Viele Firewalls reichen für den Sicherheitsschutz oft nicht aus.
Der Bericht "Interception Capabilities 2000" des Europäischen Parlaments kommt zum Schluss, dass Abhören und Überwachen von elektronischer Kommunikation seit langem routinemässig für Geheimdienstzwecke betrieben wird. Dabei werden Daten über Personen, Regierungen, Handelsorganisationen und internationale Institutionen gesammelt. Aber auch europäische Wirtschaftsunternehmen sind das Ziel der Abhöraktionen. Rund 120 Abhörstationen sammeln Aufklärungsmaterial im Simultanbetrieb.

Echelon, Carnivore, Magic Lantern und Tias heissen die Suchsysteme mit denen staatliche Organisationen wie CIA und NSA in Firmennetzwerke eindringen. Echelon ist der Codename eines globalen Überwachungsprogramms dessen Schlüsselkomponenten lokale "Dictionary"-Computer sind in denen Namen, Themen, Adressen, Telefonnummern und ähnliches gespeichert werden. Weltweit werden Computernetzwerke nach diesen Daten abgesucht.

Die Sicherheitslücken des öffentlichen Internets sind hinlänglich bekannt. Jetzt aber stellt sich heraus, dass auch die hochgradig verschlüsselten virtuellen Privatnetzwerke der Unternehmen den Lauschangriffen der Geheimdienste offen stehen. Laut einer Publikation in der deutschen Computerzeitschrift "c't" wird das von den Geheimdiensten gewonnene Material auch benutzt, um ausländischen Spitzenunternehmen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.

"Die herkömmlichen VPN-Verschlüsselungssysteme DES und 3DES reichen kaum aus, um sich vor den Lauschangriffen der Geheimdienste zu schützen" erläutert Dr. Beat Brunner, Gründer und Geschäftsführer von Lightning SA. Die Lightning Instrumentation in Lausanne hat das Vorgehen der Sicherheitsdienste unter die Lupe genommen und eine Website zu diesem Thema aufgeschaltet www.lightning.ch/swiss-security. Die Lightning Instrumentation SA in Lausanne zählt zu den führenden Herstellern von Firewalls und Routern, die sicheren Internetzugang gewährleisten.

Noch im September hat die französische IT-Zeitschrift "PC Expert" ein Produkt der Lausanner Firma bei einem Vergleich mit sieben Konkurrenzmodellen als einziges mit dem Prädikat "Bestes Preis/Leistungsverhältnis" ausgezeichnet.

(bsk/news.ch)

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