Zu wenige Sicherheitskräfte
Flüchtlinge stürmten Eurotunnel und unterbrachen den Zugverkehr
publiziert: Mittwoch, 26. Dez 2001 / 09:07 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 26. Dez 2001 / 10:42 Uhr

Lille - Der Eurotunnel unter dem Ärmelkanal ist in der Nacht zum Mittwoch geschlossen worden. Rund 150 Flüchtlinge drangen auf französischer Seite gewaltsam in den Frachtbahnhof ein und versuchten, durch den Tunnel nach Grossbritannien zu gelangen.

150 Flüchtlinge brachten den Verkehr im Eurotunnel zwischen Grossbritannien und Frankreich zum Erliegen.
150 Flüchtlinge brachten den Verkehr im Eurotunnel zwischen Grossbritannien und Frankreich zum Erliegen.
Die Einwanderer stürmten im Abstand von drei Stunden in zwei Gruppen das Tunnelgebäude, wie die Betreibergesellschaft Eurotunnel mitteilte. Sie zerstörten den Zaun und drangen in den Tunnel vor. Es seien zu wenig Sicherheitskräfte vor Ort gewesen, um sie aufzuhalten.

Der Fracht- und Passagierverkehr durch den Tunnel, der Frankreich und Grossbritannien verbindet, wurde unterbrochen und erst am Vormittag wieder aufgenommen. Rund 40 der Flüchtlinge wurden in Polizeigewahrsam genommen. Laut anderen Angaben wurden sogar alle wieder gefasst. Bei der Aktion soll niemand verletzt worden sein.

Flüchtlinge haben schon wiederholt versucht, durch den etwa 40 Kilometer langen Tunnel illegal nach Grossbritannien, das ein liberales Einwanderungsgesetz hat, zu gelangen. In Sangatte in der Nähe des Tunneleingangs unterhält das Rote Kreuz ein Flüchtlingslager, wohin die festgenommenen Flüchtlinge gebracht wurden.

(sk/sda)

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