Forscher und Ärzte rufen zur Vorsicht bei Handys auf

publiziert: Montag, 16. Jun 2008 / 15:20 Uhr / aktualisiert: Montag, 16. Jun 2008 / 19:26 Uhr

Paris - Zu den Auswirkungen von Natel-Strahlen sorgen Wissenschafter für Verwirrung: Während eine deutsche Studie für Erwachsene mehr oder weniger Entwarnung gibt, haben 20 andere Forscher dazu aufgerufen, Kinder nicht mit Handys telefonieren zu lassen.

Generell sollte besser  ein Abstand von einem Meter zu einem Handy eingehalten werden, heisst es in dem Appell.
Generell sollte besser ein Abstand von einem Meter zu einem Handy eingehalten werden, heisst es in dem Appell.
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Die Forscher und Krebsärzte aus den USA, Frankreich, Italien und den Niederlanden erklärten, bei Kindern sei wegen möglicher Gesundheitsgefahren beim mobilen Telefonieren Vorsicht geboten. Kinder unter zwölf Jahren sollten gänzlich vom Handy lassen.

Die Wirkung der Handy-Strahlung auf den Körper und insbesondere auf das Gehirn sei nicht endgültig erforscht, heisst es im im Internet veröffentlichten Aufruf der Wissenschafter. Kinderhirne seien im Wachstum und sehr viel stärker der Strahlung ausgesetzt als die von Erwachsenen.

Aber auch Erwachsenen empfehlen die Forscher, mit Freisprechanlagen oder über Lautsprecher zu telefonieren und das Handy selbst im Ruhezustand nicht am Körper zu tragen. Generell sollte ein Abstand von einem Meter zu einem Handy eingehalten werden, heisst es im Appell.

«Vorsichtige Umgang mit drahtlosen Kommunikationstechniken»

Auch die gleichzeitig bekannt gewordene Studie des deutschen Bundesamtes für Strahlenschutz mahnt Kinder zum «vorsichtigen Umgang mit drahtlosen Kommunikationstechniken». Die Risiken seien noch nicht geklärt. Deshalb seien weitere Studien über die Langzeitwirkungen notwendig, insbesondere bei Kindern.

Dagegen gab die Studie Entwarnung für Erwachsene. Es gebe keine Hinweise, dass das Telefonieren mit dem Natel bei Erwachsenen das Krebsrisiko erhöhe. Auch durch schnurlose Telefone in der Nähe des Bettes steige das Risiko für Hirntumore nicht. Ein Zusammenhang zwischen den Geräten und Kopfschmerzen oder Schlafstörungen sei bei Erwachsenen ebenfalls nicht beobachtet worden.

(fest/sda)

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