Forschungsoffensive wegen Bienensterben in der Schweiz
publiziert: Dienstag, 31. Mrz 2009 / 23:17 Uhr

Bern - Auch im Winter 2007/2008 sind überdurchschnittlich viele Bienenvölker gestorben. Das zeigen Zahlen der Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP). Nun starten die Forscher eine neue Offensive gegen die Varroa-Milbe, die Hauptverdächtige der Seuche.

Im Kanton Freiburg ging jedes dritte Bienenvolk ein.
Im Kanton Freiburg ging jedes dritte Bienenvolk ein.
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Schweizweit hätten 18 Prozent der Bienenvölker den vorletzten Winter nicht überlebt, sagte Peter Neumann vom Zentrum für Bienenforschung der ALP auf Anfrage. Das sind zwar weniger als im vorherigen Winter, als etwa 30 Prozent der Völker starben, aber immer noch doppelt so viel wie normal.

Milbe in Verdacht

Die Unterschiede zwischen einzelnen Regionen sind laut Neumann gross. Schlimm getroffen habe es zum Beispiel den Kanton Freiburg. Dort ging jedes dritte Bienenvolk ein. Angesichts der wirtschaftlichen und ökologischen Bedeutung der Honigbiene startet das Bienenforschungs-Zentrum nun neue Forschungsprojekte.

Im Zentrum der Forschungsoffensive steht die Bekämpfung der Varroa-Milbe, wie die Forscher an einer Pressekonferenz in Bern-Liebefeld bekannt gaben. Dieser Parasit gelte als Hauptverdächtiger für das Bienensterben der letzten Jahre, heisst es in einem Communiqué.

Umweltfaktoren

Die Forscher verfolgen kurzfristig das Ziel, mit neuen Komponenten aus ätherischen Ölen alternative Bekämpfungsmethoden zu verbessern. Langfristig sollen biologische Anti-Milben-Mittel entwickelt werden, sei es durch krank machende Organismen, durch Sexuallockstoffe oder durch die Züchtung von Bienen mit höherer Toleranz gegen Varroa.

Neben der Varroa-Milbe spielen laut den Forschern wahrscheinlich eine ganze Reihe weiterer Faktoren eine Rolle beim Bienensterben. Dazu zählen unter anderem Umweltfaktoren wie die Ernährung oder Pestizide und genetische Faktoren wie die Vitalität der Bienen.

(fest/sda)

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