Frankreich, Kroatien und Deutschland ungeschlagen

publiziert: Samstag, 24. Jan 2009 / 20:03 Uhr / aktualisiert: Samstag, 24. Jan 2009 / 23:37 Uhr

Frankreich (28:21 gegen Schweden) und Gastgeber Kroatien (27:22 gegen Ungarn) sind auf dem besten Weg, sich an der WM vorzeitig für die Halbfinals zu qualifizieren.

Alle Chancen gewahrt: Deutschlands Trainer Heiner Brand. (Archivbild)
Alle Chancen gewahrt: Deutschlands Trainer Heiner Brand. (Archivbild)
Am ersten Spieltag der Hauptrunde feierten beide Teams den sechsten Sieg im sechsten Spiel.

Ebenfalls noch ungeschlagen ist Titelverteidiger Deutschland. Das Team von Heiner Brand trennte sich in der Gruppe II von Serbien 35:35 (16:19) und hat ebenfalls gute Chancen, in die Runde der besten Vier vorzustossen. Die erste Niederlage kassierte Europameister Dänemark, das gegen Polen, den WM-Finalisten von 2007, 28:32 unterlag.

Frankreich souverän

Frankreich wurde auch gegen Schweden seiner Favoritenrolle gerecht. Der Tabellenführer der Gruppe I lag gegen den vierfachen Weltmeister Schweden bereits nach zehn Minuten 7:2 in Führung und hielt die Skandinavier danach sicher auf Distanz.

Mit einem Punktgewinn heute Sonntag gegen Südkorea können sich die Franzosen die Halbfinal-Qualifikation bereits vorzeitig sichern. Fehlen wird ihnen dabei Verteidigungsspezialist Didier Dinart, der sich gegen Schweden in der Startphase eine Verletzung im Oberschenkel zuzog.

Kroatien reicht ein Remis

Auch Gastgeber Kroatien reicht in der morgigen Partie gegen die Slowakei bereits ein Remis, um sich einen der beiden Halbfinalplätze zu sichern. Angeführt von Topskorer Ivan Cupic, der sechsmal traf, siegte der Weltmeister von 2003 gegen Ungarn 27:22.

Die Partie vor 15'000 frenetischen Zuschauern in Zagreb verlief lange Zeit ausgeglichen. In der 40. Minute verkürzten die Ungarn auf 16:17, ehe das kroatische Starensemble einen Gang zulegte und letztlich souverän gewann.

Offene Ausgangslage in Gruppe II

Viel offener präsentiert sich die Ausgangslage in der Gruppe II. Nach dem Remis von Deutschland gegen Serbien und dem überraschenden Sieg von Polen gegen das bisher noch verlustpunktlose Dänemark haben alle sechs Teams noch Chancen, in die Halbfinals einzuziehen.

Polen zeigte nach den beiden Niederlagen in der Vorrunde gegen Mazedonien und Deutschland eine starke Reaktion. Den Grundstein zum Erfolg gegen Europameister Dänemark legte der Zweite der letzten WM in der ersten Halbzeit.

Polen verlor nur knapp

Dank einer starken Offensive und der herausragenden Leistung von Torhüter Slawomir Szmal führten die Polen zur Pause 20:12. Nach dem Seitenwechsel starteten die Nordeuropäer eine fulminante Aufholjagd und wären in der 58. Minute noch beinahe zum Ausgleich gekommen. Im Gegenzug sorgte Patryk Kuchczynski mit seinem neunten Tor zum 30:28 für die Entscheidung.

Dass sich Serbien noch berechtigte Hoffnungen auf die Halbfinal-Qualifikation machen kann, hat es seinem Spielmacher Mladen Bojinovic zu verdanken. Der 32-Jährige vom HC Montpellier schoss in Zedar gegen Deutschland vier Sekunden vor Schluss mit seinem achten Treffer der Partie den Ausgleich.

Weltmeister kam erst später in Fahrt

Das Unentschieden entsprach letztlich den gezeigten Leistungen. Während die Serben einen Blitzstart hinlegten und nach knapp 18 Minuten 14:8 führten, kamen die Deutschen nach dem Seitenwechsel immer besser in Fahrt. 100 Sekunden vor Schluss führte der Weltmeister nach dem zehnten Treffer des Toptorschützen Torsten Jansen 35:33, ehe Marko Vujin und Bojinovic noch ausglichen.

Einen Rückschlag erlitt Mazedonien, das Überraschungsteam der Vorrunde. Die Mazedonier verloren trotz neun Treffern des WM-Topskorers Kiril Lazarov gegen Norwegen 27:29. Für die Skandinavier war es der erste Sieg in der Hauptrunde.

Resultate:
Gruppe I (in Zagreb): Slowakei - Südkorea 23:20 (15:12). Frankreich - Schweden 28:21 (16:10). Ungarn - Kroatien 22:27 (12:14.). - Rangliste (je 3 Spiele): 1. Frankreich 6 (90:69). 2. Kroatien 6 (84:74). 3. Slowakei 3. 4. Schweden 2. 5. Ungarn 1. 6. Südkorea 0.

Gruppe II (in Zadar): Mazedonien - Norwegen 27:29 (13:16). Deutschland - Serbien 35:35 (16:19). Polen - Dänemark 32:28 (20:12). - Rangliste (je 3 Spiele): 1. Deutschland 5. 2. Dänemark 4. 3. Serbien 3. 4. Norwegen 2 (83:86). 5. Polen 2 (84:88). 6. Mazedonien 2 (80:91).

Modus: Die untereinander erzielten Punkte aus der Vorrunde wurden mitgenommen. Die besten zwei Equipen der beiden Gruppen stehen in den Halbfinals.

Presidents Cup (Klassierungsrunde). Gruppe I (in Pula): Argentinien - Kuwait 26:25 (12:12). Australien - Spanien 10:42 (6:18). Rumänien - Kuba 39:28 (21:15). - Rangliste (je 3 Spiele): 1. Spanien 6 (134:47). 2. Rumänien 6 (109:74). 3. Argentinien 4. 4. Kuba 2. 5. Kuwait 0 (65:99). 6. Australien 0 (46:118).

Gruppe II (in Porec): Tunesien - Saudi-Arabien 28:21 (12:8). Algerien - Ägypten 28:22 (12:7). Russland - Brasilien 25:22 (15:9). - Rangliste (je 3 Spiele): 1. Russland 6. 2. Tunesien 4 (95:82). 3. Ägypten 4 (73:68). 4. Brasilien 2 (70:74). 5. Algerien 2 (81:87). 6. Saudi-Arabien 0.

(tri/Si)

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