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Euro2000

Frankreich dank Sieg gegen Tschechien in den Viertelfinals

publiziert: Freitag, 16. Jun 2000 / 20:48 Uhr

Brügge - Frankreich hat an Tschechien erfolgreich Revanche für das EM-Ausscheiden in den Viertelfinals vor vier Jahren im Penaltyschiessen genommen. Der Weltmeister setzte sich auch in seinem zweiten EM-Gruppenspiel durch und bezwang den EM-Finalisten von 1996 vor 30 000 Zuschauern in Brügge mit 2:1 (1:1). Der Champion hat sich damit in der starken Gruppe D selbst die Weiche für die Viertelfinals gestellt.

Djorkaeff bei seinem Torschuss.
Djorkaeff bei seinem Torschuss.
Von Peter Wyrsch

si. Henry von Arsenal brachte Frankreich nach einer katastrophalen Rückgabe von Gabriel in der 7. Minute frühzeitig in Führung. Mit einem geschenkten Foulpenalty glich Poborsky von Benfica Lissabon (35.) zum Pausenstand von 1:1 aus. Der eingewechselte Djorkaeff von Kaiserslautern sorgte nach einer herrlichen Kombination über mehrere Stationen mit einem noch leicht abgefälschten Flachschuss aus 12 Metern für die Entscheidung des glücklicheren und nicht des besseren Teams.

Die «equipe tricolore», die dank seiner torgefährlichen Stürmer noch homogener und gefestiger erscheint als vor zwei Jahren beim grossen Triumph im einen Land, verdiente sich den Erfolg durch seine Effizienz. Die physisch überlegenen Tschechen waren im tempostarken Duell mit zahlreichen Torszenen nicht schlechter, aber im Abschluss unglücklicher. So traf der Hüne Koller (202 cm) mit einem Kopfball (71.) wie schon im Startspiel gegen Holland nur die Latte. Auch Poborsky oder Nedved vergaben erstklassige Chancen knapp oder scheiterten am hervorragenden Barthez. Tschechien, in der Qualifikation als einziges Team ohne jeden Punktverlust, war erneut vom Pech verfolgt und hadert mit seiner ungenügenden Chancenauswertung.

Fehlentscheid ohne Folgen

Das einzige Plustor der Schützlinge von Jozef Chovanec war erst noch das Ergebnis eines Fehlentscheids. Bevor Schiedsrichter Graham Poll aus England, der vor einem Jahr auch das Qualifikationsspiel zwischen Schweiz und Italien in Lausanne arbitriert hatte, auf den Elfmeterpunkt zeigte, erkundigte er sich bei seinem Linienrichter. Erst danach zeigte er -- fälschlichwerweise -- auf den ominösen Punkt. Deschamps beging zwar ein Foul an Nedved, doch TV- Wiederholungen bewiesen, dass der Check des französischen Captains klar vor der Strafraumlinie erfolgte.

Die Ordnung und Zidane

Die Franzosen, die seit dem WM-Titel unter Jacquet-Nachfolger Roger Lemerre erst ein Spiel verloren haben, überzeugten in verschiedenen Belangen. Die Abwehr um die makellosen Blanc und Desailly, die den tschechischen Riesen Koller (202 cm) und Lokvenc (197 cm) auch im Luftkampf kaum Spielraum liessen, verteidigte kompakt. Da gab es kein Durchkommen, weil die Automatismen funktionieren und jeder genau weiss, was der andere tut. Auch der verletzungsbedingte Ausfall von Lizarazu, der durch Candela vertreten wurde, fiel nicht ins Gewicht.
Ordnung und Sicherheit herrschte auch bei den drei «récupérateurs», den «Staubsaugern» Deschamps, Petit und Vieira vor, der von Trainer Lemerre wegen seiner Grösse und Kraft zunächst dem offensiveren Djorkaeff auf der rechten Flanke vorgezogen wurde. Sie hielten ihrem Star, Zidane, den Rücken frei. So konnte der zweifache WM-Finaltorschütze seine ganze Kreativität ausschöpfen und tat dies einige Male in bestechender Manier. Wie er den Ball kontrolliert, lupft und in den freien Raum spielt, ist Sonderklasse. Von seiner Inspiration profitierte vor allem Henry, der sich seit der WM immens gesteigert hat. Antrittsschnell, dribbelstark, der dunkelhäutige Arsenal-Stürmer war von den Tschechen kaum zu halten. Anelka fiel weniger auf und musste seinen Platz auch Dugarry überlassen.

Tschechen spielten um alles oder nichts

Die Tschechen, die sehr aggressiv begannen, und in ihren kleinen Technikern Nedved und Poborsky ihre besten Kräfte hatten, spielten in der zweiten Halbzeit um alles oder nichts. Mit der Einwechslung von Lokvenc setzte Trainer Chovanec einen zweiten Brecher neben Koller ein. Er ward nicht gesehen. Die Wechsel dadurch störten den Spielfluss, der durch unsaubere Zweikämpfe und härtere Attacken zusätzlich gestört wurde. Frankreich hatte den Geheimfavoriten spätestens nach Kollers Lattenköpfler sicher im Griff und hätte wahrscheinlich nochmals zulegen können. Doch es bestand kein Bedarf. Es wurden Kräfte für die kommenden Aufgaben gespart.

(ba/sda)

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