Frauen, Männer, Heterosexuelle, Schwule, Schweizer

publiziert: Freitag, 1. Dez 2006 / 14:00 Uhr

HIV kann jeden treffen. Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Es ist der Tag der Solidarität mit von HIV und Aids betroffenen Menschen. Er soll aber auch daran erinnern, dass für Betroffene jeder Tag ein Aids-Tag ist.

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In der Schweiz sind das über 20 000 Männer und Frauen. Jeden Tag kommen zwei Personen mit der Diagnose HIV positiv dazu, jeden Monat sterben sechs Menschen an den Folgen von Aids. Eine Entwarnung ist fehl am Platz, eine Normalisierung noch in weiter Ferne.

Das Virus kann jeden treffen

Frauen und Männer, Heterosexuelle und Schwule, Schweizer und Ausländer, Junge und Alte. HIV und Aids sind aus dem medialen Rampenlicht verschwunden, das Problem bei weitem nicht. Die betroffenen Menschen sind kaum mehr sichtbar.

Aus Angst vor Stigmatisierung und Diskriminierung, die mitten unter uns geschehen und denen Menschen mit HIV fast täglich ausgesetzt sind. HIV positiv zu sein ist auch in der Schweiz sehr schwierig.

Betroffene werden von der Gesellschaft allein gelassen, ihre Sorgen und Probleme nicht ernst genommen. Selbst heute bekommen HIV-Positive am Arbeitsplatz Probleme, wenn ihre Infektion bekannt wird.

Die Nebenwirkungen der Therapie können quälend sein - wie auch die alltägliche Angst vor dem Ausbruch von Aids. Beziehung und Freundschaften werden von der HIV-Infektion überschattet und können daran zerbrechen.

Die zahlreichen von HIV betroffenen Menschen benötigen unsere Unterstützung und unsere Solidarität. Auch 25 Jahre nach der ersten Infektion. Und nicht nur am Welt-Aids-Tag.

Aktionen und Anlässe in der ganzen Schweiz

Mit verschiedenen Aktionen in vielen Kantonen wurde ab der letzten Novemberwoche der Welt-Aids-Tag vom 1. Dezember begangen. Viele Veranstaltungen der regionalen Aids-Hilfen thematisieren die Problematik von HIV/Aids in der Öffentlichkeit und stellen nationale und regionale Angebote vor.

(li/news.ch mit Agenturen)

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