Frauen auf dem Vormarsch

publiziert: Donnerstag, 3. Mrz 2005 / 09:47 Uhr

Genf - Immer mehr Frauen sind weltweit in der Politik aktiv. Ihr Anteil steigt nach den Ergebnissen einer Studie stetig.

Die Schweiz liegt im Frauenanteil in der Politik auf Platz 22 weltweit.
Die Schweiz liegt im Frauenanteil in der Politik auf Platz 22 weltweit.
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Wie die Interparlamentarische Union (IPU) in ihrer jährlichen Studie aufzeigt, steigt der Anteil der Parlamentarierinnen langsam, aber stetig. Zehn Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking sei eine Zunahme feststellbar, heisst es in dem Bericht der IPU, der in Genf veröffentlicht wurde.

Zwischen 2000 und 2005 stieg der Anteil der Frauen in den Parlamenten ihrer Länder von 13,4 auf 15,7 Prozent.

Rang eins belegt in der Statistik Ruanda. Dort sind 48,8 Prozent der Parlamentarier Frauen. Unter anderem profitierten die Frauen von einer Quotenregelung, die in der Verfassung festgeschrieben ist und einen Frauenanteil von 30 Prozent in Parlament und Regierung vorsieht.

Auf dem zweiten Platz findet sich Schweden (45,3 Prozent), vor Norwegen, Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Kuba und Spanien (36 Prozent).

Die Schweiz hat gegenüber 2004 drei Plätze gut gemacht und liegt jetzt weltweit auf dem 22. Platz. Sie verfügt über einen Frauenanteil von 25 Prozent im National- und 23,9 Prozent im Ständerat.

Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern liegen auch Belgien (34,7), Österreich (34) und Deutschland (32,8) klar vor der Schweiz. Dagegen platzierten sich Grossbritannien (18), Frankreich (12,2) und Italien (11,5) weiter hinten.

IPU-Generalsekretär Anders B. Johnsson hält denn auch fest, dass der Weg zu einer bessere Frauenvertretung in den Parlamenten noch lang und steinig sein wird.

Wenn der Fortschritt in diesem Mass weitergehe, dann müssen wir bis 2025 warten, bis die Vertretung der Frauen in den Parlamenten den Durchschnitt von 30 Prozent erreicht. Um zu einer Verteilung von 50 zu 50 Prozent von Männern und Frauen zu gelangen, würde es bis 2040 dauern.

(bsk/sda)

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