Freie Schulwahl: Initiative im Thurgau eingereicht
publiziert: Freitag, 3. Apr 2009 / 21:55 Uhr

Frauenfeld - Mit 4700 Unterschriften ist in Frauenfeld die Initiative «Freie Schulwahl für alle» eingereicht worden. Sie fordert die gleiche Finanzierung öffentlicher und privater Schulen. Dadurch sollen Eltern die Schule für ihre Kinder frei auswählen können.

Gewünscht sei auch die freie Wahl zwischen den staatlichen Volksschulen.
Gewünscht sei auch die freie Wahl zwischen den staatlichen Volksschulen.
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Kurt Loehrer, Präsident des Initiativkomitees und der «elternlobby thurgau», betonte, die Initiative sei nicht als Kampf gegen die Volksschule gedacht. Man wolle vielmehr ein Mit- als ein Gegeneinander.

Gewünscht sei schliesslich auch die freie Wahl zwischen den staatlichen Volksschulen. Die Initiative verlangt, jeder Schule pro Schüler den gleichen Beitrag auszurichten, sofern die Schule keine religiösen, ethnischen oder finanziellen Einschränkungen macht.

«elternlobby schweiz» arbeitet seit mehreren Jahren daran, eine freie Schulwahl in der Schweiz einzuführen. Eine Petition dazu hat der Ständerat 2004 abgelehnt. 2008 ging die entsprechende Initiative im Kanton Baselland bachab.

Derzeit werden in den Kantonen Solothurn und Basel-Stadt Unterschriften für Schulwahl-Initiativen gesammelt. In Bern und im Tessin sind solche Initiativen 1983 und 2001 gescheitert.

Komitees, die weitere kantonale Initiativen lancieren wollen, bestehen laut «elternlobby» in St. Gallen, Zürich, dem Aargau und der Waadt. In Schaffhausen kündigten die Jungfreisinnigen im Herbst 2008 die Lancierung einer entsprechenden Initiative an.

(smw/sda)

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warum nicht?
Bis dato gibt es bei der Volksschule keine Mitbewerber, ausser man schickt sein Kind in eine Privatschule. Das ist eigentlich schade, denn die Schülerinnen und Schüler haben grundsätzlich keine Wahl. Über sie wird einfach verfügt. Dabei weiss man, dass die einzelnen Lehrkräfte, wie auch das gesamte Lernumfeld, ausschlaggebend sind für den Lernerfolg - oder eben Lernmisserfolg. Würde sich das ändern, dann würden gute Schulen prosperieren, andere würden kämpfen müssen, um überhaupt überleben zu können. Sie müssten sich vielleicht neu orientieren, oder endlich mal wieder den 'Stoff' überarbeiten, oder einzelne Lehrkräfte auswechseln,, oder?? Das wäre dann auch eine 'marktkonforme' Schule, und hätte eine 'winn-winn' Situation zur Folge!
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