Fünf Tote bei Hochwasser in Argentinien
publiziert: Mittwoch, 30. Apr 2003 / 20:16 Uhr

Buenos Aires - In den argentinischen Provinzen Santa Fe und Entre Ríos sind bei den schwersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten mindestens fünf Menschen ertrunken. Mehr als 100 000 Menschen hätten auf der Flucht vor dem Hochwasser ihre Häuser verlassen.

Dörfer und Kleinstädte waren von der Aussenwelt abgeschnitten, berichtete das argentinische Fernsehen. Das ist wie ein Erdbeben, sagte der Gouverneur der Provinz Santa Fe, der frühere Formel-1-Fahrer Carlos Reutemann.

Er rief die Weltbank zur Freigabe eines Kredits über 50 Millionen Dollar (45 Millionen Euro) auf und bat die Regierung in Buenos Aires um rasche Hilfe. Das Kabinett kam inzwischen unter der Leitung von Präsident Eduardo Duhalde zu einer Krisensitzung zusammen.

Im Fernsehen waren zahlreiche Menschen zu sehen, die mit dem wenigen Hab und Gut, das sie tragen konnten, verzweifelt durch überflutete Strassen wateten. Das Wasser stieg stellenweise so schnell, dass viele Menschen nur noch Hals über Kopf fliehen konnten.

Besonders dramatisch ist die Lage in der bereits teilweise unter Wasser stehenden Provinzhauptstadt Santa Fe 200 Kilometer nördlich von Buenos Aires. Die Strassenverbindungen in die Stadt mit 340 000 Einwohnern seien unterbrochen und 60 000 Menschen in Notunterkünften untergebracht, hiess es.

Die Pegelstände des Flusses Salado sind die höchsten der vergangenen 50 Jahre. Die Behörden bereiteten die Sprengung eines Deiches vor, um das Hochwasser in weniger besiedelte Gebiete abfliessen zu lassen.

Nach Angaben der Meteorologen fiel binnen 48 Stunden so viel Regen wie sonst in einem durchschnittlichen Jahr. Es sei mit weiteren Niederschlägen zu rechnen.

(bert/sda)

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