Für Toni Brunner ist Doppelticket «eine Option»
publiziert: Sonntag, 23. Nov 2008 / 11:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 23. Nov 2008 / 15:26 Uhr

Bern - SVP-Präsident Toni Brunner schliesst nicht aus, dass die SVP-Fraktion der Bundesversammlung ein Doppelticket präsentiert. Angesichts der geringen Wahlchancen von Christoph Blocher sei eine Zweierkandidatur «eine Option».

Wer neben Blocher als Kandidat in Frage komme, ist gemäss Toni Brunner völlig offen.
Wer neben Blocher als Kandidat in Frage komme, ist gemäss Toni Brunner völlig offen.
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Brunner hält aber nach wie vor an der Nominierung Blochers fest, wie er im Interview mit der «SonntagsZeitung» erklärte.

Wer neben Blocher als Kandidat in Frage komme, sei völlig offen. «Nicht alle der Genannten sind geeignet, aber drei oder vier schon».

Einen Rückzug Blochers schloss Brunner aber aus. Gegenüber der «NZZ am Sonntag» räumte Brunner ein, dass Blochers Kandidatur taktische Vorteile bringe.

«Ich stelle jedenfalls fest, dass im Bundeshaus die Einsicht wächst, dass man der SVP nicht mehr einen möglichst linken Kandidaten, vielleicht sogar gegen den Willen der Fraktion, in den Bundesrat wählt.»

Vorteile für Baader?

Für eine Zweierkandidatur macht sich Nationalrat Ulrich Giezendanner (AG) stark. Die Leute aus dem «Blocher-Lager» wollten «ganz eindeutig einen Einervorschlag», sagte Giezendanner im «Sonntag». Dagegen werde er in der Fraktion intervenieren und einen Antrag auf ein Zweierticket stellen.

Es sei völlig klar, dass die SVP zwei Kandidaten aufstellen müsse, allenfalls auch ohne Christoph Blocher. «Damit können wir beweisen, dass wir eine sehr breite Personaldecke haben.»

Laut Giezendanner «läuft das Lobbying im Hintergrund» eindeutig in Richtung von Fraktionschef Caspar Baader und nicht zugunsten von Ueli Maurer, der bislang als geheimer Favorit galt.

Inzwischen hat der Thurgauer Nationalrat Hansjörg Walter bekannt gegeben, dass er nicht Bundesrat werden will. Walter verzichtet auf eine Nomination durch die Kantonalpartei oder die Bundeshausfraktion, wie er mitteilte.

(bert/sda)

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