Fumoirs und Raucherbeizen in Liechtenstein doch erlaubt

publiziert: Mittwoch, 19. Nov 2008 / 16:19 Uhr

Vaduz - Das Rauchverbot im Fürstentum Liechtenstein wird wenige Monate nach der Einführung stark gelockert. Restaurants dürfen Fumoirs einrichten, Betriebe mit nur einem Raum eine Bewilligung zum Rauchen einholen.

Das Rauchverbot im Fürstentum Liechtenstein wird wenige Monate nach der Einführung stark gelockert.
Das Rauchverbot im Fürstentum Liechtenstein wird wenige Monate nach der Einführung stark gelockert.
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Der Landtag folgte mit 15 zu 10 Stimmen einer vom Verband Gastronomie Liechtenstein eingereichte Volksinitiative. Das Tabakpräventionsgesetz wird nun im Sinne des ausformulierten Initiativtextes geändert und tritt voraussichtlich noch in diesem Jahr in Kraft. Die Revision untersteht dem fakultativen Referendum.

Das Gesetz mit dem totalen Rauchverbot in öffentlich zugänglichen Räumen und sämtlichen Gaststätten war erst im Juli in Kraft gesetzt worden. In der Gastronomie war es wegen befürchteter Umsatzeinbussen von Anfang an umstritten, weshalb der Verband das Referendum ergriffen hatte.

Von den drei Parteien im 25-köpfigen Parlament stimmte die Fraktion der Vaterländischen Union (VU) geschlossen für eine Lockerung des Verbots. Fraktionssprecherin Doris Beck sagte, man solle nicht von einem Extrem ins andere fallen und nach der bisherigen liberalen Haltung die wichtige Konsumentenschicht der Raucher aus der Gastronomie verbannen.

Von der Fraktion der Forschrittlichen Bürgerpartei (FBP), der anderen grossen Partei, stimmten fünf von zwölf Abgeordneten für die Initiative. Die drei Landtagsmitglieder der grün-alternativen Freien Liste (FL) lehnten das Volksbegehren ab.

(smw/sda)

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