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Fussball: Bleibt YB Verfolger Nummer Eins?

publiziert: Donnerstag, 28. Aug 2003 / 08:50 Uhr / aktualisiert: Samstag, 30. Aug 2003 / 23:03 Uhr

Wer hätte das gedacht? Verfolger Nummer Eins des FC Basel ist YB. Dabei hatten die Berner namhafte Abgänge und einen Trainerwechsel zu verkraften. Selbst für Adrian Eugster, Verteidiger der Berner, ist das eine kleine Überraschung. Er freut sich darüber, will es aber sportlich nicht überbewerten. Gleichzeitig ist er voller Lob für den FC Basel.

Auf dem Bild stoppt YB-Verteidiger Eugster den Basler Stürmer Gimenez. In der Tabelle ist es umgekehrt: Basel ist eine Klasse für sich.
Auf dem Bild stoppt YB-Verteidiger Eugster den Basler Stürmer Gimenez. In der Tabelle ist es umgekehrt: Basel ist eine Klasse für sich.
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Hätte Ihnen anfangs Saison jemand prognostiziert, dass YB Verfolger Nummer Eins von Basel wird, was hätten Sie ihm geantwortet?

"Ich hätte diese Erwartung sicher relativiert, aber insgeheim habe ich mir das natürlich erhofft. YB hat trotz den Abgängen von Tikva, Vardanjan und Petrosyan immer noch eine starke Mannschaft, denn wir haben uns gut verstärken können. Trotzdem sehe ich auf dieser Position eigentlich GC, eventuell hätte ich auch auf Servette mit seinen starken Individualisten getippt. Ich sehe uns also irgendwo zwischen Rang zwei und vier."

YB hat eine starke erste Gruppe von 12 bis 13 Spielern. Dahinter stehen vor allem junge Spieler im Kader. Kann YB diese Position halten, wenn Spieler aus der ersten Gruppe ausfallen?

"Unser Kader ist sicher etwas dünn besetzt und wenn wir Verletzte oder gesperrte Spieler haben, wird es eng. Die Spieler die nachrücken sind sicher talentiert, aber ihnen fehlt Erfahrung. In diesem Fall wären wir wohl bald nicht mehr der Verfolger Nummer Eins."

Sie haben vorhin gesagt YB sei von der Stärke her zwischen Rang zwei und vier einzuordnen. Wären Sie sehr traurig, wenn eine andere Mannschaft die Verfolgerrolle übernehmen würde?

"Ich hoffe natürlich, dass wir solange wie möglich die Nummer Zwei bleiben und uns ein Beispiel an Basel nehmen können, obwohl die Mannschaft von Christian Gross in einer anderen Liga spielt. Aber wir müssen damit rechnen, dass GC noch stärker aufkommen wird und dann werden die Zürcher in dieser Position sein."

Sie sind ein Routinier, haben schon oft gegen den FC Basel gespielt. Was macht die Stärke der Basler aus?

"Die Spieler sind vor allem mental unheimlich stark. Dazu kommt ein Superpublikum, dass im eigenen Stadion für einen zusätzlichen Schub sorgt. Aber der Schlüssel zum Erfolg liegt sicher in der mentalen Stärke."

Auch der Kader ist beachtlich.

"Sicher, es ist der beste Kader in der Schweiz. Er ist so gut, dass sich selbst der Abgang von Hakan Yakin nicht negativ bemerkbar macht. Im Gegenteil, kaum ist ein Star weg, rückt ein anderer Spieler nach und übernimmt dessen Position. Der Kader von Basel ist für Schweizer Verhältnisse qualitativ und quantitativ überdurchschnittlich. So herrscht ein enormer Konkurrenzkampf und ich muss Christian Gross ein Kompliment machen, wie er damit umgeht."

Werten Sie diese Überlegenheit von Basel für den Schweizer Fussball als Vorteil oder Nachteil?

"Es ist sicher kein Nachteil. Der Schweizer Fussball hat lange unter der Anonymität gelitten. Deshalb ist Basel für den Schweizer Fussball Gold wert. Ich hätte lieber den FC Basel in der Champions-League Qualfikation gesehen und das nicht nur, weil GC jetzt gescheitert ist. Von den Baslern können alle nur lernen und die Mannschaft von Christian Gross hat in der Schweiz einen Stellenwert wie Bayern München in der Bundesliga."

Wie werten Sie die sehr unterschiedlichen Medienkommentare zu dieser Überlegenheit? Sie schwanken zwischen Lob für die Basler und Klagen über eine langweilige Meisterschaft...

"Grundsätzlich brauchen die Medien beide Extreme. Aber mein Vater hat mir einmal gesagt: Wenn Du Neider hast, bist Du interessant. Wenn Du keine Neider mehr hast, bist Du nicht mehr interessant. Abgesehen davon finde ich es gut, wenn sich die Basler Medien positiv über den FCB äussern. In Bern ist das selbst im Erfolgsfall fast nicht möglich."

(tr/fussball.ch)

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