Fussball: Champions League, Gruppen E - H -- Zusammenfassung

publiziert: Mittwoch, 13. Nov 2002 / 23:16 Uhr

(Si) La Coruña hat das spanische Quartett für die Zwischenrunde der Champions League komplettiert. Die Galicer gewannen bei Milan, dem Sieger der Gruppe G, 2:1. Allerdings hätten die Spanier auch verlieren können, denn Lens erreichte in München lediglich ein 3:3.

Bayerns Niko Kovac schirmt den Ball gegen Lens Jacek Bak ab.
Bayerns Niko Kovac schirmt den Ball gegen Lens Jacek Bak ab.
Die weiteren und letzten Plätze in der Zwischenrunde sicherten sich Lokomotive Moskau (Gruppe H) und Newcastle United (Gruppe E), das sich in einem turbulenten Spiel in Rotterdam 3:2 durchsetzte.

In der Zwischenrunde, die von 16 Mannschaften bestritten wird, sind nun nur noch sieben Länder vertreten; darunter bekanntlich und dank des FC Basel auch die Schweiz. Sicher ist jetzt schon, dass der FCB in der nächsten Phase auf eine italienische und eine spanische Equipe treffen wird; beide südeuropäischen Nationen sind noch mit je vier Mannschaften in der Champions League dabei.

Auch in Mailand war Roy Makaay der Matchwinner für "Depor". Mit einem Flachschuss aus rund 20 Metern markierte der Holländer nach einem Konter seinen siebten Champions-League-Treffer (70.). Nur zwölf Minuten zuvor hatte Tristan für die Spanier ausgeglichen. Zur Pause war La Coruña mit dem 0:1 schlecht bedient. Die Spanier, im Championat derzeit lediglich an 9. Stelle klassiert, waren besser als Milan, erspielten sich mehr Chancen und 6:0 Corner. Doch das Tor fiel vor der Pause auf der Gegenseite. Der Däne Jon Dahl Tomasson nickte beim ersten gefährlichen Angriff eine Flanke des Georgiers Kaka Kaladse ein (34.).

Die "Rossoneri", agierten wenig motiviert, und traten ohne Rivaldo und Nesta an. Auch "Superpippo" Inzaghi kam lediglich zu einem elfminütigen Teileinsatz.

UEFA-Cupsieger Feyenoord kämpfte vergebens

Mit einer raschen Tor-Doublette (Bellamy/Viana) erspielte sich Newcastle United in Rotterdam bis zur 49. einen vermeintlich richtungsweisenden Vorteil. Doch ähnlich wie Liverpool tags zuvor in Basel reagierte auch der aktuelle Uefa-Cup-Sieger mit Vehemenz und vorübergehenden Erfolg. Bombarda (65.) sowie Lurling (71.) trugen die Hoffnung ins vollbesetzte De Kuip zurück, bis der zuletzt während drei Partien gesperrte Waliser Craig Bellamy in der Schlussminute mit dem 3:2 die überlegenen Gastgeber vollends aus dem Europacup bugsierten. Punktelos waren die Engländer gestartet, nun hievten sie sich mit dem neunten Punkt in Folge in den Kreis der 16 besten Teams Europas.

Selbst gegen eine B-Vertretung der Turiner, die aus diversen Gründen sieben Stammkräfte zu Hause beliessen, sah sich Kiew auf eigenem Platz ausser Stande, den benötigten dritten Heimsieg zu erreichen. Ihre 1:0-Führung verspielten die Ukrainer innerhalb von acht Minuten, als der Chilene Salas (53.) und der Uruguayer Zalayeta für die ersatzgeschwächte Juve das Skore wendete.

Die beiden treffsicheren Südamerikaner ermöglichten ihrem Verein den ersten Auswärtssieg seit dem 4:1 im März 1998 an selber Stätte. Den Osteuropäern bleibt zumindest der Trost, die Saison in der 3. UEFA-Cup-Runde fortzusetzen.

ManU problemlos Gruppensieger

Ohne sich restlos verausgaben zu müssen, aber eben mit deutlich hochkarätigerem Personal als die ebenfalls schon für die nächste Runde qualfizierten Deutschen (mehrere Stammspieler pausierten) spielte ManU problemlos den fünften Sieg ein. Den Hauptanteil an der 500 000-fränkigen Siegprämie verdiente sich dabei einmal mehr Ruud van Nistelrooy: Bei Verons 1:0 leistete der Holländer die Vorarbeit, das 2:0 schoss er selber, womit der Internationale bei vier Champions-League-Treffern hält.

Die bittere Erfahrung, dass der Schein vorab bei zu Beginn überraschenden "Zwergen" trügen kann, musste Olympiakos Piräus am eigenen Leib bitter erfahren. Dem 6:2 zum Auftakt gegen ein damals desolates Bayer Leverkusen folgten vier Niederlagen de suite und zwei Trainerwechsel; wenigstens beim Abschluss bewiesen die Griechen Moral und egalisierten gegen den UEFA-Cup-Teilnehmer Maccabi Haifi einen 1:3-Rückstand.

In der Gruppe H schaffte Lokomotive Moskau dank des 2:0 gegen Brügge noch den Sprung vom vierten auf den zweiten Platz. Für die Moskowiter, die noch Chancen haben, erstmals den nationalen Titel zu gewinnen, trafen der Brasilianer Julio Cesar (44.) und Loskow (92.).

Die Russen krönten damit ihre Aufholjagd mit zwei abschliessenden Siegen, nachdem sie in den ersten drei Partien lediglich einen Punkt holten und zuhause zwei Niederlagen erlitten. Der belgische Leader dagegen -- am Wochenende im Championat überragender 4:0-Sieger gegen Meister Genk -- muss sich im weiteren "europäischen" Saisonverlauf nach der zweiten Pleite in Serie mit dem UEFA-Cup begnügen.

In der anderen Begegnung verlor Galatasaray Istanbul beim bereits für die nächste Phase qualifizierten und verlustpunktlosen Barcelona 1:3. Für die Katalanen trafen Dani und Lopez vor der Pause sowie Geovanni (56.).

(bsk/sda)

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