Fussball: EM 2008 als Fernziel

publiziert: Donnerstag, 16. Okt 2003 / 18:55 Uhr

Wer steht an der EM 2008 im eigenen Land im Tor des Nationalteams? Was können wir tun, damit dieser Goalie höchsten Ansprüchen genügen wird? Solche Fragen stellt sich der Schweizer Verband in seinem Nachwuchsförderungskonzept schon heute.

Chapuisat wird in fünf Jahren nicht mehr dabei sein.
Chapuisat wird in fünf Jahren nicht mehr dabei sein.
Antworten gibt die Technische Abteilung des SFV mit dem Projekt Footuro 08. Hier sind in drei Leistungsklassen zu 15 Spielern die begabtesten 16- bis 21-Jährigen auf allen Spielfeld-Positionen zusammengefasst.

Obwohl von den derzeitigen Nationalspielern mit Ausnahme der Torhüter und des Stürmers Chapuisat in fünf Jahren alle noch aktiv sein dürften, muss das Team bis dannzumal reformiert und verstärkt werden, um mit den Besten mitzuhalten.

Spezifischere Trainingsmethoden

Dem Technischen Direktor Hansruedi Hasler ist es ein Anliegen, die Talente spezifisch und individuell zu fördern. "Noch immer macht ein 18-Jähriger, der nicht fertig ausgebildet ist, im Klub die gleichen Übungen wie ein 35-jähriger Exinternationaler," bedauert Hasler. "Das Training trägt den Stärken und Schwächen eines Spielers kaum Rechnung. Unsere Langzeitstudie mit rund 50 Spielern hat gezeigt, dass jene 17- und 18-Jährigen, die das für die höchste Liga erforderliche Niveau erreichten, danach in ihrer Entwicklung stehen geblieben sind."

Deshalb wurde für jeden in Footuro 08 integrierten Spieler ein auf ihn zugeschnittenes, langfristiges Trainingsprogramm zusammengestellt. Alle erdenklichen Komponenten wie physisches, spielerisches und mentales Leistungsvermögen, Gesundheit, Verletzungsanfälligkeit oder visuelles Wahrnehmungsvermögen wurden einbezogen.

Klubs gefordert

Das Förderungskonzept wurden den betroffenen Klubtrainern ans Herz gelegt; alle erklärten sich zur Zusammenarbeit bereit. Der Verband unternimmt sonst keine weiteren Anstrengungen zur Förderung dieser Spieler, verfolgt aber deren Entwicklung und bringt entsprechende Vorschläge ein. Er stellt den Vereinen immerhin auch Lehrkräfte wie Jean-Pierre Egger als Konditionstrainer oder den Physiotherapeuten Philippe Meyer zur Verfügung. Bei jedem Klubwechsel eines Spielers, speziell jenen ins Ausland, muss die Situation neu analysiert werden.

Neben Fehlern in der Ausbildung der Arrivierten sieht Hasler auch bei den "Kleinen" Verbesserungsbedarf. Noch immer sei das Ziel, dass die besten 15-Jährigen technisch und taktisch das Niveau von Nationalspielern aufweisen, nicht erreicht. Deshalb müsse auch die Grundausbildung weiter verbessert werden, ist Hasler überzeugt.

Grund für die Aufbruchstimmung im SFV ist nicht nur die EM 2008 in Österreich und der Schweiz. Hasler hat auch eine gewisse Stagnation festgestellt; zuletzt verpassten sowohl die U17- wie die U19-Auswahl die Endrunde. Mit zwei weiteren Ausbildungszentren, einem für Mädchen im Sommer 2004 in Huttwil und einem für männliche Schulabgänger spätestens in zwei Jahren, soll der negativen Tendenz entgegen gewirkt werden. Die positive Stimmung nach der Qualifikation der Nationalmannschaft für die EM 2004 in Portugal und die Aussicht auf die EM 2008 im eigenen Land will Hasler nutzen, um den Turnaround zu schaffen.

Höchste Leistungsklasse im spezifischen Förderungskonzept Footuro 08

Torhüter: Diego Benaglio (VfB Stuttgart), Johnny Leoni (Zürich). Marco Wölfli (Young Boys).

Verteidiger: Stefan Lichtsteiner, Henri Siqueira, Reto Ziegler (alle Grasshoppers), Tranquillo Barnetta (St. Gallen), Philippe Senderos (Arsenal).

Aufbauer: Sandro Burki (YB), Johan Djourou (Arsenal), Pirmin Schwegler (Luzern), Fabrizio Zambrella (Servette).

Stürmer: Antonio Aiello (GC), Slavija Dugic (Servette), Johan Vonlanthen (PSV Eindhoven).

(bert/Si)

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