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Fussball: Ein Transfer von hoher Führungsqualität

publiziert: Montag, 16. Jun 2003 / 23:53 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 17. Jun 2003 / 22:06 Uhr

Thomas Gulich ist neuer Präsident des Schweizer Fussball-Meisters GC. Der 41-jährige Ökonom wurde an der ausserordentlichen Generalversammlung der Aktionäre in Zürich einstimmig zum Nachfolger Peter Widmers gewählt.

Thomas Gulich ist neuer Präsident des Schweizer Fussball-Meisters GC.
Thomas Gulich ist neuer Präsident des Schweizer Fussball-Meisters GC.
Gulichs Berufung in den Verwaltungsrat der Grasshopper Fussball AG war letztlich eine reine Formsache, zumal er sich schon anlässlich der Sektionsversammlung im Mai klar zur Wahl bekannt hatte. "Ich bin zwar gezeichnet, aber eher wegen den äusseren Bedingungen und nicht etwa, weil ich mich vor der Wahl gefürchtet hätte", scherzte der Männedorfer angesichts der tropischen Hitze im zum Wahlsaal umgenutzten GC-VIP-Zelt.

Der neue Amtsträger fühlt sich seit mehreren Dekaden mit den Grasshoppers eng verbunden und gehört seit Jahren der Supporter-Vereinigung "Donnerstags-Klub" an. Im operativen Bereich eines professionellen Fussballvereins kann sich der passionierte Langestreckenläufer allerdings auf keine persönliche Erfahrungswerte abstützen; wobei Peter Widmer unter ähnlichen Voraussetzungen angetreten war. Als Gesamtleiter des Credit-Suisse-Leasinggeschäfts und Absolvent des Wirtschaftsstudiums (mit Disseration in Informatik) wird Gulich aber fraglos immense Qualitäten ins wirtschaftliche Führungsgremium der Hoppers einbringen können.

Am Erfolgskurs soll sich unter seiner Leitung nichts ändern. "Wir sind sportlich top, im Profi- wie im Nachwuchsbereich. Es muss unser und mein Ziel sein, dass GC die Schweizer Topadresse bleibt", führte Gulich vor den 73 anwesenden Aktionären und den Vertretern der GC-Sport-Direktion aus. Der Vater zweier Kinder wird nach seiner formellen Bestätigung an der ordentlichen Generalversammlung im Spätherbst mindestens ein Jahr an der Vereinsspitze stehen. Egon Dachtler und Renato Fassbind komplettieren das Triumvirat.

Austritt zweier Wirtschafts-Kapitäne

Mit dem Eintritt Gulichs schieden neben Widmer auch die beiden grosszügigen Geldgeber Fritz Gerber und Rainer E. Gut offiziell aus dem Verwaltungsrat aus. 1999, mitten in der Zeit grosser finanzieller Turbulenzen im GC, liess das Duo zusammen mit Uli Albers dem Rekordmeister Millionenbeträge zufliessen und verhinderte den Absturz. "Wunsch unseres Engagementes war es, einen Beitrag zu einer soliden Basis zu leisten. Wir konnten damals einfach nicht mehr mitansehen, wie das stolze GC im Dreck herumgezogen wurde", befand Gut, der zusammen mit Gerber 770 000 Namensaktien hält.

Drei Jahre wollten die Wirtschafts-Kapitäne Gut und Gerber den Kurs von GC mitbestimmen, ein viertes hatten sie bis zur Wahl von Gulich noch angehängt und "verschwinden nun im Sonnenuntergang" (Zitat Gut). Um Gulichs erstes Amtsjahr zu erleichtern, werden sie das Defizit der kommenden Saison gleichwohl ein letztes Mal mit eigenen Mitteln beheben. "Dann muss GC auf eigenen Füssen stehen können", hob Gut den Mahnfinger.

Widmers Lob für Gut und Gerber

Da an der ausserordentlichen GV der Grasshopper Fussball AG "nur" die Wahl Gulichs auf der Trakandenliste stand, thematisierte Peter Widmer in seiner Abschiedsrede vornehmlich den sportlichen Teil und richtete den Dank an die Herren Gut und Gerber, die "sich mit ihrer Strategie gegen all die Skeptiker durchsetzten und in der GC-Geschichte für immer einen Ehrenplatz haben werden". Den zweiten Titelgewinn innerhalb seiner vierjährigen Ära umschrieb Widmer als Erfolgsprodukt der vorzüglichen Arbeit des Chef-Trainers Marcel Koller und der hohen Qualität im Management.

von Sven Schoch

(bert/sda)

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