Fussball-Euro-2008: Inspektion mit Bravour bestanden

publiziert: Freitag, 23. Aug 2002 / 20:43 Uhr

Basel/Klagenfurt - Zufriedenheit auf der ganzen Linie: Das ist die Konklusion der UEFA-Delegierten nach ihrer fünftägigen Inspektionsreise durch Österreich und die Schweiz, die gestern Freitag in Genf endete. Die beiden Alpenländer haben die Inspektion mit Bravour bestanden.

Sie können zufrieden sein: SFV-Präsident Zloczwoer (links) und ÖFB-Chef Stickler.
Sie können zufrieden sein: SFV-Präsident Zloczwoer (links) und ÖFB-Chef Stickler.
Ein Helikopter-Flug von Bern nach Genf und der Besuch des Stadions «La Praille» bildeten den Schlusspunkt der Inspektionstour. Die Arena in Genf wird 30 000 Zuschauer fassen und am 14. März 2003 eröffnet werden. Die Diskussion einzelner Punkte des Bewerbungsdossiers (Steuer-, Sicherheits- und Rechtsfragen, Ticketing) wurde am Vormittag geführt, die Besichtigung der Palexpo rundete am Nachmittag die Visite ab.


Von der Kandidatur begeistert

Bei der Abschluss-Medienkonferenz in Genf zeigten sich die Herrschaften von den Anstregungen, Vorbereitungen und der Unterstützung in den beiden Ländern sehr angetan. In der nächsten Woche wird Skandinavien besucht, wo mit Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden gleich vier Länder gemeinsam kandidieren.

UEFA-Kommuniktaionschef Michael Lee lobte in der Villa Sarasin die beiden gemeinsamen Bewerber und deren Exponenten: «Ihr habt eine ausgezeichnete Arbeit verrichtet. Österreich und die Schweiz haben bestanden. Alles korrespondiert mit den Daten im 671 Seiten umfassenden Bewerbungsdossier. Ihr habt die Latte für eure Konkurrenten hoch gelegt, obwohl wir erst unseren ersten Besuch hinter uns haben.»

Lee umriss in seinem abschliessenden Votum die Aufgabe der Kommission: «Unsere Auftrag bestand darin, die gemachten Versprechungen an Ort und Stelle zu überprüfen. Wir haben sehr pointierte Fragen gestellt und klare Antworten erhalten, die uns überzeugten.» Er ergänzte zudem, man habe die Unterstützung und Begeisterung in allen Kreisen (Bevölkerung, Behörden, Politik, Wirtschaft und Medien) gespürt.

Auch Jakob Erel, in der UEFA für Wettbewerbe zuständig, sprach von einer sehr positiven Inspektionsreise. «Beiden Verbänden kann man zu dieser Organisation nur gratulieren. Vorbereitung und Leistung waren exzellent. Da die EM-Endrunde die drittgrösste Sportveranstaltung der Welt ist, scheint es uns wichtig, dass die ganze Nation dahinter steht.» Dieser Fakt hat für den Funktionär einen besonderen Stellenwert. «Es ist spürbar geworden, dass diese Bewerbung nicht nur der Wunsch einiger Personen ist, sondern vom Zusammenspiel aller Körperschaften zeugt.»

Schliesslich kamen auch Ralph Zloczower und Friedrich Stickler zu Wort, die Präsidenten der Fussball-Verbände der Schweiz und Österreichs. Zloczower überraschte mit einer Eintrittskarte des WM-Finals 1954 in Bern. «Ich habe den Traum, am 29. Juni 2008 im Ernst- Happel-Stadion wieder einem Finalspiel beizuwohnen.» Stickler meinte dazu, er hoffe auch, einmal das Ticket vom EM-Endspiel 2008 herzeigen zu können. «Wir können jetzt nicht aufhören und müssen die hervorragende Atmosphäre weiter voran treiben», sagte Stickler.


Entscheid am 11. Dezember

Das siebenköpfige Gremium wird nach der siebten und letzten Inspektion in Griechenland und der Türkei einen Rapport zu Handen der 14 Exekutivmitglieder der UEFA verfassen, die am 11. Dezember in Nyon die EURO 2008 vergeben wird. Neben Österreich und der Schweiz kandidieren Russland, Ungarn, Griechenland mit der Türkei, Skandinavien (Dänemark/Finnland/Norwegen/Schweden), Schottland mit Irland sowie Kroatien mit Bosnien-Herzegowina. Das Schweizer Exekutivmitglied Giangiorgio Spiess muss bei der Vergabe ebenso in den Ausstand treten wie UEFA-Präsident Lennart Johansson, der natürlich die skandinavische Kandidatur «Nordic 2008» favorisiert.

(ms/sda)

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