Fussball: FC Sion erhält die B-Lizenz

publiziert: Mittwoch, 29. Okt 2003 / 19:40 Uhr

Der FC Sion hat endgültig grünes Licht für die Teilnahme an der Challenge League erhalten. Die Rekursinstanz für Lizenzen erteilte den Wallisern im dritten Anlauf die B-Lizenz mit Auflagen.

B-Lizenz mit Auflagen für den FC Sion.
B-Lizenz mit Auflagen für den FC Sion.
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Einen Tag nachdem das Bundesgericht die Swiss Football League mit ihrer Beschwerde abblitzen liess, hat nun auch die neu zusammengesetzte dreiköpfige Rekurskommission für Vereinslizenzen, die unter dem Vorsitz von Beat Schnider (GC) und den weiteren Mitgliedern Mathieu S. Jaus (Basel) und Enea Petrini (vereinslos) in Bern tagte, für den FC Sion entschieden.

Der FC Sion respektive Olympique des Alpes konnte die geforderten Sicherheiten in der Höhe von 1,3 Millionen Franken leisten und legte Garantiedokumente vor. Der monatelange Rechtsstreit wird nun, so einigten sich die beiden Parteien am Dienstagabend nach Vermittlungsgespächen von SFV-Zentralpräsident Ralph Zloczower, beigelegt. Die noch laufenden Gerichtsverfahren werden gemäss Mathieu S. Jaus eingestellt.

"Alle sind froh und glücklich, eine einvernehmliche Lösung gefunden zu haben", erklärte Jaus weiter. "Fehler wurden von beiden Seiten begangen. Es gilt nun, diese auszumerzen, Lücken im Reglement zu schliessen und sich ganz dem neuen Lizenzreglement der UEFA anzupassen, damit ein solcher Fall nicht mehr vorkommt."

"Die Lizenzerteilung ist ein grosser Sieg für den FC Sion, für das Wallis, für mich, aber auch für den Fussball", war die erste Reaktion von Sions Präsident Christian Constantin, der Triebfeder der Walliser. Ohne die Unerbittlichkeit und die Energie des Architekten aus Martigny, der alleine vier Anwälte verpflichtete und jedes juristische Mittel ausschöpfte, wäre der FC Sion zwangsrelegiert, aus der Schweizer Fussball-Spitzenklasse verbannt oder sogar aufgelöst worden.

"Für mich ist die ganze Angelegenheit aber noch nicht ausgestanden", ergänzte Constantin. "Wir wissen nun einzig, dass wir rechtmässig und mit über dreimonatiger Verspätung den Meisterschaftsbetrieb in der Challenge League aufnehmen können. Der Krieg ist aber noch nicht ganz beendet. Wir haben Schadensersatzforderungen gestellt und möchten unser schmales Kader mit Transfers ergänzen. Wir wünschen eine gleiche Behandlung für jeden Verein, auch für den FC Sion."

Gemäss SFL-Direktor Edmond Isoz werden nun Diskussionen um Regressforderungen geführt werden müssen. "Für eventuelle Transfers ausserhalb unserer Fristen ist die Qualifikationskommission zuständig. Spieler bis 21 Jahre können problemlos verpflichtet werden. Zu anderen Mutationen möchte ich mich nicht äussern."

Das letzte Kapitel im "Fall Sion" ist also noch nicht vom Tisch, auch wenn rund ums Stade de Tourbillon Aufbruchstimmung herrscht, die zu neuen Taten beflügelt.

(bert/Si)

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