Fussball: Modus und Daten der Champions League

publiziert: Montag, 15. Sep 2003 / 17:35 Uhr / aktualisiert: Montag, 15. Sep 2003 / 18:16 Uhr

Die Champions League kommt dieses diesem Jahr in etwas abgespeckter Form daher: eine Übersicht über das angepasste Finanzmodell und den neuen, beziehungsweise alten, Modus.

In der letztjährigen Ausgabe häuften sich im strengen Spielprogramm die Verletzungen.
In der letztjährigen Ausgabe häuften sich im strengen Spielprogramm die Verletzungen.
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Modus

In einer ersten Phase spielen 32 Mannschaften in acht Vierer-Gruppen. Die ersten Zwei qualifizieren sich für die Achtelfinals, die Gruppendritten wechseln in den UEFA-Cup und steigen dort in der 3. Runde ein.

Bei Punktgleichheit entscheiden die Direktbegegnungen über die Rangierung. Anstelle der bisherigen zweiten Gruppenspielphase folgt jetzt sofort die K.o.-Runde.

Den Gruppensiegern wird ein Gruppen-Zweiter zugelost, wobei die beiden Mannschaften nicht aus einem Land kommen dürfen und die Gruppen-Zweiten zunächst Heimrecht haben. Ab den Viertelfinals wird frei gelost.

K.o.-Runde

Wie üblich entscheidet ab den Achtelfinals bei Torgleichheit die höhere Anzahl der Auswärtstore über das Weiterkommen.

Bei Gleichstand tritt die "Silver-Goal"-Regel in Kraft: Es folgt zunächst eine erste Verlängerung von 15 Minuten. Steht es danach immer noch unentschieden, folgen weitere 15 Minuten. Ist danach immer noch Gleichstand, bringt das Penaltyschiessen die Entscheidung.

In der Verlängerung gilt die bisher übliche Auswärts-Tore-Regelung nicht mehr. Der Final wird in nur einem Spiel ausgetragen.

Finanzen

Für die Qualifikation und die erste Gruppenphase erhält jede Mannschaft 5 Millionen Franken Preisgeld. Zusätzlich gibt es in jedem Gruppenspiel 500 000 Franken für einen Sieg und 250 000 Franken für ein Unentschieden.

Für den Einzug in die Achtelfinals gibt es 2,5 Millionen, die Viertelfinal-Teilnahme bringt 3 Millionen, der Einzug in die Halbfinals weitere 4 Millionen. Der unterlegene Finalist erhält 6 Millionen, während der Champions-League-Sieger 10 Millionen Franken kassiert.

Dazu erhalten die Teilnehmer weitere Millionen-Beträge aus dem Marketing-Pool. Diese richten sich nach den Erträgen aus dem Verkauf der TV-Rechte in den jeweiligen Ländern.

Aufgebote

Die Vereine konnten bis zum 1. September maximal 25 Spieler für die Champions League benennen. Bis zum 2. Februar 2004 dürfen maximal drei Spieler nachgemeldet werden, wenn diese im laufenden Wettbewerb kein Europacup-Spiel für eine andere Mannschaft bestritten haben.

Zudem dürfen die Teams beliebig viele Spieler der Jahrgänge 1982 und jünger melden, wenn diese seit mindestens zwei Jahren ununterbrochen bei dem Verein unter Vertrag sind. Eine Sonderregelung gibt es für Torhüter.

Sollte auf Grund von Krankheit oder Verletzung nur noch ein Goalie zur Verfügung stehen, kann jederzeit ein Torhüter nachgemeldet werden. Allerdings gilt auch hier die Regel, das der Nachgemeldete kein Europacup-Spiel in dieser Saison bestritten haben darf.

Spieldaten

Die Gruppenspiele sind am 9./10. Dezember beendet. Die Achtelfinals werden am 24./25. Februar sowie 9./10. März ausgespielt. Es folgen die Viertelfinals (23./24. März sowie 6./7. April) und die Halbfinals (20./21. April sowie 4./5. Mai). Der Final wird am 26. Mai in der Arena "AufSchalke" angepfiffen.

Sanktionen

Nach drei Gelben Karten ist ein Spieler automatisch für die nächste Partie gesperrt, weitere Sperren folgen nach jeder weiteren zweiten Verwarnung.

Nach einem Platzverweis muss ein Spieler mindestens ein Spiel zusehen, wobei der Disziplinar- und Kontrollausschuss der UEFA die Sperre verlängern kann.

Die Sanktionen gelten auch, wenn ein Verein nach der Gruppenphase von der Champions League in den UEFA-Cup wechselt.

(bert/Si)

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