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Fussball, NLA: Thun und Luzern stoppten das Spitzen-Duo

publiziert: Sonntag, 17. Nov 2002 / 19:40 Uhr

(Si) Die beiden NLA-Spitzenteams GC und Basel wurden in der 19. Runde von Thun und Luzern gebremst. Im Rennen um die Finalrundenteilnahme sammelten YB und Neuchâtel Xamax wichtige Punkte. Immer unbequemer wird dafür die Situation für Servette.

Basels Julio Hernan Rossi gegen Luzerns Torhueter Hausi Holfiker und Diango Malacarne.
Basels Julio Hernan Rossi gegen Luzerns Torhueter Hausi Holfiker und Diango Malacarne.
Nach dem 1:1-Heimremis gegen Wil und dem 2:0-Auswärtserfolg von Xamax in St. Gallen sind die Genfer auf den achten Platz abgerutscht. Alex Frei hatte Servette zwar programmgemäss in Führung geschossen, Fabinho glich aber in der 56. Minute für die Gäste aus. Nur noch drei Punkte beträgt Servettes Vorsprung auf Luzern, das allerdings ein unbequemes Restprogramm zu absolvieren hat. Praktisch sicher in der Finalrunde sind die Young Boys nach dem 4:2-Erfolg in Delémont. Berisha (2), Tikva und Petrosjan sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die Berner im Jura nie ins Zittern gerieten. Acht Punkte Vorsprung auf Platz neun werden die Berner in den letzten drei Runden wohl nicht mehr preisgeben.

Komfortabel präsentiert sich die Ausgangslage auch für die beiden Neulinge Wil und Thun. Beide besitzen ein Sieben-Punktepolster auf den Strich. Wegen den Vorwürfen gegen Präsident Andreas Hafen drohen den Wilern möglicherweise aber Probleme am grünen Tisch.

Keine Revanche für FCB

Der FC Basel vermochte sich in Luzern nicht für die schmerzliche 2:3-Heimniederlage aus der Vorrunde zu revanchieren. Ein unglückliches Eigentor von Nevzet Zukic (84.) verhalf dem FCB vor 14 700 Zuschauern zum späten 1:1-Ausgleich.

Die spektakuläre Begegnung auf dem schwer bespielbaren Luzerner Allmend-Rasen bot von allem etwas und liess die Emotionen der Zuschauer-Rekordkulisse hochkochen: Ein aberkanntes Tor (Tum), umstrittene Schiedsrichter-Entscheide (Foulpenalty), ausgelassene Grosschancen (Di Jorio/Kawelaschwili/Tum), ein dummer Platzverweis (Rota) und schliesslich ein unglückliches Eigentor.

Die aufopfernd kämpfende Luzerner Mannschaft brachte sich nach der glücklichen 1:0-Führung (umstrittene Foulszene zwischen Goalie Pascal Zuberbühler und FCL-Stürmer Mihail Kawelaschwili; Penalty durch Christian Brand) selber um den möglichen Überraschungssieg: Franco Di Jorio und Kawelaschwili vergaben Topchancen zum Führungsausbau, während Rotsünder Dario Rota die Innerschweizer durch einen Platzverweis unnötig schwächte. Im Basler Sturmlauf der letzten Viertelstunde mit vier nominellen Angreifern gegen die nominell geschächten Luzerner verlor dann der eingewechselte Verteidiger Zukic sechs Minuten vor Schluss die Nerven und "befreite" vor Julio Hernan Rossi ins eigene Netz.

GC konnte nicht profitieren

Trotz einer schnellen 2:0-Führung durch Eduardo (9.) und Christoph Spycher (21.) kehrten die Grasshoppers nur mit einem 2:2-Remis aus Thun nach Zürich zurück. Patrick Baumann (23.) und Milaim Rama (25.) glichen innerhalb von drei Minuten aus.

Als hätten die Grasshoppers mit einem Punktgewinn von Verfolger Basel in Luzern gerechnet, strebten sie im Berner Oberland von Beginn weg mit aller Kraft einen Vollerfolg an. Nach den beiden Treffer von Eduardo und Spycher nahmen die Gäste jedoch Tempo weg und ermöglichten den Thunern den schnellen Ausgleich. Baumann traf mit einem Foulfreistoss herrlich in die hohe Ecke, dann verwertete Topskorer Rama die gute Vorarbeit von Marco Streller zum 2:2.

Blanke Nerven in St. Gallen

Der FC St. Gallen kommt nicht mehr auf die Beine. Nach dem 3:11 gegen Wil verloren die Ostschweizer den Zitterkampf gegen Neuchâtel Xamax deutlich mit 0:2 und liegen drei Runden vor Schluss sieben Punkte hinter Platz acht zurück.

Zwei Treffer von André Wiederkehr (28.) und Alexandre Rey (56.) vernichteten wohl die letzten Hoffnungen der St. Galler auf ein Erreichen der Finalrunde. Beide Tore fielen nach Vorarbeit des torgefährlichsten Neuenburgers: Beim 0:1 flankte Leandro einen Foulfreistoss auf den Kopf von Wiederkehr, beim 0:2 traf der Brasilianer nach einer Flanke von Steve Von Bergen an den Pfosten, ehe Rey mit dem Nachschuss erfolgreich war. Die Gäste verteidigten dann die komfortable Führung in der letzten halben Stunde ohne grosse Probleme und rückten auf Kosten von Servette auf den siebten Platz vor.

Bei beiden Treffern im Espenmoos standen nur noch je neun Feldspieler auf dem Platz. Schiedsrichter Urs Meier hatte in der 27. Minute nach einer unübersichtlichen Situation und auf Intervention von Linienrichter Francesco Buragina die beiden Streithähne Patrick Winkler und Charles Wittl mit der Roten Karte vom Platz gestellt. Zu allem Überfluss wurde während der Pause auch noch der St. Galler Ersatzspieler Frankie Hejduk mit der Roten Karte bedacht, nachdem er Schiedsrichter Meier "den Vogel" gezeigt hatte.

Der FCZ schlingert weiter

Zürich kann selbst gegen den Tabellenletzten Aarau trotz eines grossen Chancenplus nicht gewinnen. Die Aargauer holten dank dem 2:1 im zehnten Auswärtsspiel die ersten Punkte. Die Zürcher warten dagegen seit nunmehr fünf Pflichtspielen auf einen Vollerfolg.

Schlimmer geht es für den FCZ nicht mehr: Nach dem Cup-Aus gegen den B-Ligisten Schaffhausen setzte es nun auch gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten eine Niederlage ab. Ausgerechnet der abgeschobene Frédéric Chassot erzielte im Letzigrund kurz vor Schluss das Siegestor für die Gäste. Damit wird die Position von Trainer Georges Bregy mit Bestimmtheit nicht gefestigt; ein Auflösung des Vertrages zur Winterpause scheint immer wahrscheinlicher.

(fest/sda)

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