Fussball: Reaktionen in der Schweiz nach der EM-Vergabe

publiziert: Donnerstag, 12. Dez 2002 / 18:42 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 12. Dez 2002 / 19:17 Uhr

Sven Hotz öffnete nach dem Resultat spontan eine Flasche Champagner. Für Rolf Fringer, der in Österreich geboren wurde, ist die Doppelaustragung eine ganz besondere Sache.

Sven Hotz (Präsident des FC Zürich): "Das Resultat ist für uns in der Schweiz und die Österreicher eine ganz tolle Sache. Als wir den Zuschlag erhalten haben, öffnete ich spontan eine Flasche Champagner und stiess mit einem guten Bekannten auf den Wahlsieg an. Die Zusage der UEFA ist eigentlich das beste, was uns passieren konnte. Die Schweizer und Österreicher können der Weltöffentlichkeit beweisen, dass sie fähig sind, einen solch grossen Anlass durchzuführen. Von der EM 2008 werden hier zu Lande verschiedenste Kreise profitieren. Alle werden eine besondere Motivation verspüren, die ehrgeizigen Stadionprojekte so rasch als möglich umzusetzen. Als Junger habe ich die WM 1954 in Bern verfolgt und mich köstlich amüsiert. Die Jugend von heute und auch die Älteren werden dem nächsten Fussball-Grossanlass hoffentlich entgegenfiebern, so wie wir es damals taten."

Erich Vogel (früher Manager u.a. bei GC, Zürich und Basel): "Grundsätzlich ist der Fakt, die EM durchführen zu dürfen, natürlich ein ganz positiver. So weit ich die Lage beurteilen konnte, wäre ein negativer Entscheid aber absolut unverständlich gewesen. Das Dossier der Schweizer und Österreicher war klar das beste. Es ist für mich auch schön zu sehen, dass wir politisch doch noch nicht so isoliert sind, wie es viele vielleicht gemeint haben. Ich hoffe nun einfach, dass sich sehr viele junge Spieler zum Ziel setzen werden, diese EM-Endrunde im eigenen Land bestreiten zu können. Ein besseres Schaufenster gibts nicht. Und auch für Profis der mittleren Generation wird das Fernziel ein Anreiz. Für den Verband und den Nationalcoach ist es sicher auch kein Nachteil, schon jetzt die Gewissheit zu haben, 2008 teilnehmen zu können.

Remo Meyer (Schweizer Nationalspieler bei 1860 München): "Ich war eigentlich immer überzeugt, dass unsere Kandidatur den Zuschlag erhält. Wie die Wahl vor sich gegangen ist, habe ich nicht mitgekriegt. Mein Vater hat mich aus der Schweiz angerufen. Ich bin stolz für mein Heimatland. Mein grosses Ziel wird es nun sein, 2008 als Nationalspieler aktiv dabei zu sein."

Rolf Fringer (Ex-Nationalcoach): "Eine Supersache für die Schweiz, mein Geburtsland Österreich und den Fussball in den beiden Ländern im speziellen. Ich verfolgte die Wahl am TV und verspürte am Schluss eine Riesenfreude. Die EM-Vergabe wird einen starken Schub in verschiedenen Bereichen auslösen. Sie schafft Arbeitsplätze und wird einen befruchtenden Einfluss auf die Wirtschaft und den Tourismus haben. Zudem haben die jungen Fussball-Talente nun ein langfristiges Ziel vor Augen."

(bsk/sda)

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