Fussball: Reaktionen nach WM-Vergabe

publiziert: Samstag, 15. Mai 2004 / 17:03 Uhr / aktualisiert: Samstag, 15. Mai 2004 / 20:56 Uhr

WM-Vergabe 2010: Ein schöneres Geschenk zum zehnjährigen Jubiläum der Demokratie konnte sich Südafrika nicht vorstellen. Marokko war ein fairer aber enttäuschter Verlierer.

Josef Blatter bei der Verkündigung der WM-Vergabe.
Josef Blatter bei der Verkündigung der WM-Vergabe.
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Weiterführende Links zur Meldung:

Südafrika in Zahlen
(englische Site)
www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/sf.html

Roger Federer: "Ich freue mich für Südafrika, denn meine Mutter kommt aus diesem Land, und ich war als Kind oft dort. Wichtig war, dass die Fussball-WM überhaupt mal nach Afrika gegeben wird. Dass sich die Südafrikaner durchgesetzt haben, ist umso schöner.

Franz Beckenbauer (Präsident des deutschen WM-Organisationskomitees 2006): "Südafrika wird ein sehr guter Gastgeber sein. Schon 2000, als wir uns nur sehr knapp gegen Südafrika durchgesetzt haben, zeigte die Bewerbung, dass wir uns auf eine sehr herzliche und fröhliche Weltmeisterschaft freuen können."

Gerhard Mayer-Vorfelder (FIFA-Exekutiv-Mitglied): "Ich habe von allen sehr gute Bewerbungen gesehen. Der Favorit hat sich durchgesetzt. Bei aller verständlichen Enttäuschung der unterlegenen Länder: Der Gewinner ist Afrika."

Nelson Mandela (Ex-Präsident Südafrika): "Ich fühle mich wie ein kleiner Junge mit 15 Jahren. Es ist ein toller Tag für uns. Wir haben uns gegen hochklassige Konkurrenten durchgesetzt. Das war nicht einfach. Ich wünsche unseren Mitbewerbern, dass sie auch einmal so feiern können wie wir heute."

Joseph Blatter (FIFA-Präsident): "Der Sieger ist Afrika, der Sieger ist der Fussball. Ich bin überzeugt, dass dieses multikulturelle Land eine sehr gute WM organisieren und eine Botschaft des Friedens in die Welt schicken wird."

Thabo Mbeki (Südafrikas Staatspräsident): "Wenn wir sagen, dass es ein afrikanischer Cup ist, dann bezieht sich das auf alle anderen Länder Afrikas und auch die, die gegen uns angetreten sind, also Libyen, Tunesien, Marokko und Ägypten. Wir wollen sie als Partner und Teilnehmer an der Weltmeisterschaft sehen."

Irvin Khoza (Präsident des südafrikanischen OK): "Das ist ein historischer Augenblick für Afrika, es ist die Wiedergeburt Afrikas. Ich danke allen, die die Fahne der Demokratie in Südafrika hoch gehalten haben. Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen. Ihr Beitrag zur Neuordnung unseres Landes hat seinen Platz in der Geschichte. Wir werden sie nicht enttäuschen."

Nabil Benabdellah (Minister für Kommunikation in Marokko): "Marokko gratuliert Südafrika. Wir müssen sportlich sein. In der Fussballwelt ist die wichtigste Regel das Fairplay. Das wichtigste ist, dass die WM in Afrika stattfindet. Die WM-Kandidatur war ein Projekt unseres Landes, es gibt viele weitere bis 2010, die wir weiterverfolgen werden."

Saïd Nejjar (Mitglied des Kandidaturkomitees von Marokko): "FIFA-Präsident Blatter hat heute seinen ganzen Einfluss wahrgenommen. Er ist der Chef und entscheidet alles bei der FIFA."

(bsk/Si)

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