Fussball: Schweizer Cup; Zürich und Aarau bereits ausgeschieden

publiziert: Sonntag, 10. Nov 2002 / 18:41 Uhr / aktualisiert: Montag, 11. Nov 2002 / 13:26 Uhr

(Si) Die Première im Cup-Wettbewerb war für den FC Zürich und Aarau auch die Dernière. Der FCZ musste sich dem FC Schaffhausen in den Sechzehntelfinals 1:2 beugen, Aarau verlor das Kantonalderby gegen das unterklassige Baden mit 0:2.

GCs Spieler jubeln über das Tor zum 2:0 gegen Belinzonas Torhueter Reto Bolli
GCs Spieler jubeln über das Tor zum 2:0 gegen Belinzonas Torhueter Reto Bolli
Glücklich und mühsam schaffte Wil beim Erstligisten Buochs den Vorstoss in die Achtelfinals. Erst im Penlatyschiessen fiel die Entscheidung mit 3:1 zu Gunsten des NLA-Klubs, der am Vorsonntag den FC St. Gallen noch mit 11:3 deklassiert hatte. Matchwinner für das Team von Trainer Heinz Peischl war Ersatztorhüter Darko Damjanovic, der im "Nervenduell" die Elfmeter von Frank, Marcel Barmettler und Gabriel abwehrte, während Naldo, Romano und Hasler für Wil trafen. Damjanovic ersetzt Stammtorhüter Nicolas Beney, der nach seiner Blinddarmoperation rekonvaleszent ist.

Tocos Doublette eliminierte FCZ

Matchwinner beim 2:1 des FC Schaffhausen über Zürich war der Brasilianer Toco mit zwei Toren (27./55.). Beim 2:0 profitierte er von einem Missgeschick von Goalie König. Der slowakische Nationaltorhüter rutschte nach einem Befreiungsschlag der Schaffhauser aus, so dass Toco nur noch ins leere Tore einzuschieben brauchte. Der B-Ligist führte bereits zur Pause verdient mit 1:0, geriet aber in der zweiten Hälfte mächtig unter Druck. Zu mehr als dem Anschlusstreffer durch Yasar (66.) reichte es dem FCZ nicht mehr. Der FC Schaffhausen sorgte damit für einen weiteren Höhepunkt in seiner erfolgreichen Cupgeschichte. 1988 und 1994 stand er im Final, in welchem er zweimal an den Grasshoppers scheiterte.

Nach dem Cup-Out in Schaffhausen randalierten frustrierte FCZ-Fans. Sie gingen im Stadion auf die Zuschauer des Heimteams los. Sicherheitskräfte verhinderten jedoch ärgere Ausschreitungen.

Die Genugtuung von Badens Trainer Wehrli

Erstmals seit 1993 erreichte Baden wieder die Achtelfinals. Die Genugtuung nach dem 2:0 über NLA-Schlusslicht Aarau ist für den ehemaligen Aarau-Trainer Roger Wehrli umso grösser, als der Sieg im Kantonalderby völlig verdient ausfiel. Vor 2400 Zuschauern erzielten Blunschi und Menezes in der zweiten Halbzeit innert neun Minuten die entscheidenden beiden Treffer. Aarau beendete das Derby nach der gelb-roten Karte für den Österreiucher Pogatetz (82.) mit zehn Mann.

St. Gallen: Erster Schritt aus Krise

Einen ersten Schritt aus der Krise tat St. Gallen. Eine Woche nach dem 3:11 in Wil setzten sich die weiterhin von Thomas Staub betreuten Ostschweizer beim Erstligisten Chur mit viel Engagement relativ problemlos 2:0 durch. Bereits nach 14 Sekunden markierte Jenny mit einem Abstauber das 0:1, dem Alex nach 24 Minuten mit einem Kopfstoss nach Freistossflanke des Ungarn Lerinc das 0:2 vor 2800 Zuschauern folgen liess. Der Ghanaer Alex zahlte seinen übermässigen Einsatz mit der gelb-roten Karte (66.) nach dem zweiten groben Foul. Ohne den nicht aufgebotenen Jairo und die in den Nachwuchs verbannten Müller, Hejduk und Berger zeigte St. Gallen die erwartete Reaktion, hinterliess einen soliden und disziplinierten Eindruck in der Abwehr, konnte aber Mängel im Spielaufbau und eine allgemeine Verunsicherung nicht vertuschen.

Dreimal Léonard Thurre

Den Siegtreffer zum 1:0-Erfolg Thuns beim Erstligisten Chênois erzielte Patrick Baumann per Handspenalty in der 3. Minute. Der Erfolg des NLA-Vierten stand trotz des knappen Resultats nie in Gefahr. Die Genfer mussten sich mit zwei mickrigen Torschüssen begnügen. Die Young Boys qualifizierten sich in Solothurn dank Toren von Alain Rochat und Stéphane Chapuisat mit 2:1 für die Achtelfinals. Die Berner begnügten sich gegen den Erstligisten mit dem Nötigsten. Mit 4:0 zog sich hingegen Servette bei Concordia Basel mühelos aus der Affaire. Überragender Akteur der Genfer war der Schweizer Internationale Leonard Thurre mit drei Treffern.

Je mit 2:0 setzten sich am Samstag die drei NLA-Teams Delémont (bei YB U21), Luzern (Zürich U21) und Xamax (bei Basel U21) durch, während der stark ersatzgeschwächte Rekordcupsieger Grasshoppers in Bellinzona keine Probleme kannte. Der Argentinier Antonio Barijho traf beim 6:1 vier Mal. Damit revanchierten sich die Zürcher für die 0:2-Cup-Niederlage vor zwei Jahren im Tessin, als die nachmalige Meistermannschaft von Hanspeter Zaugg in Bellinzona die Sechzehntelfinals nicht überstanden hatte. Neben Barijho vermochte sich auch sein südamerikanischer Klubkollege Richard Nuñez mit zwei Toren auszuzeichnen.

Innerhalb einer Minute erzielte Delémont die beiden Tore zum 2:0 beim U21-Team der Young Boys. Casasnovas und Di Zenzo reüssierten in Schönbühl beim Berner Zweitliga-Interregionalverein, der vom ehemaligen YB-Mittelfeldspieler Reto Gertschen trainiert wird. Beim YB-Nachwuchs gab der Nigerianer Patrick sein Comeback nach langer Verletzungspause, und auch die beiden U17-Europameister Maksimovic und Marco Schneuwly bewiesen ihr Talent erneut.

Zwei Tore ehemaliger FCZ-ler

Die beiden ehemaligen FCZ-ler Franco Di Jorio und Mihail Kawelaschwili skorten für Luzern zum 2:0 beim Nachwuchsteam des FC Zürich. Bekanntester Akteur in der Erstliga-Mannschaft des ehemaligen Luzern-Trainers Ryszard Komornicki war der 18-fache Exinternationale Sebastien Jeanneret, der bei FCZ-Trainer Georges Bregy aus den Traktanden gefallen ist.

Als Doppeltorschütze liess sich Alexandre Rey von seinen Xamax-Kollegen beim 2:0 auf dem Basler Rankhof beglückwünschen. Basel U21 wurde durch Benjamin Huggel, Jean-Michel Tchouga, Philipp Degen und Scott Chipperfield, der nach dreimonatiger Verletzungspause ein gutes Comeback gab und vor der Pause mit einem Kopfball eine gute Ausgleichschance vergab, verstärkt.

(fest/sda)

Der diesjährige Cup-Final steigt am Pfingstmontag im Berner Wankdorf.
Der diesjährige Cup-Final steigt am Pfingstmontag im Berner Wankdorf.
Endspiel im Wankdorf  Der Schweizerische Fussballverband hat die Ansetzungen für die Cup-Halbfinals und und das Finale bekanntgegeben. mehr lesen 
Amateurklubs können nicht spielen  Der Bundesrat sieht nach den jüngsten Entwicklungen in der Corona-Pandemie von den geplanten Lockerungen zunächst ab. Dies hat auch Auswirkungen auf den Schweizer Cup. mehr lesen  
Bern erhält Zuschlag  Der Schweizerische Fussballverband hat bestätigt, dass der diesjährige Cupfinal im Stade de Suisse in Bern ... mehr lesen  
Der Cupfinal 2018 wird im Berner Stade de Suisse ausgetragen.
Cup-Blamage gegen Winterthur  Die Young Boys waren am Mittwoch Opfer einer Cup-Sensation und wurden von Winterthur trotz Heimbonus und 2:0-Führung eliminiert. Trainer Adi Hütter fand nach dem Spiel klare Worte. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    grüezi Wie lasterhaft Mitleid mitunter sein kann, beweisen Sie doch gerade ... Mo, 26.12.16 20:05
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Vom Tode träumt ein negrophiles Schäfchen doch ständig. Wenn tausende Frauen in England ... Mi, 28.09.16 11:58
  • HentaiKamen aus Volketswil 1
    Kommt wieder Aber leider eine RIESEN Verlust für Leser wie mich die nicht mit dem ... Sa, 13.08.16 01:13
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    sogar nach dem Tode hat die Kassandra noch die grösste Schnauze... jaja, diese ... Fr, 12.08.16 16:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wow, wie hat sich die gute Kubra gemausert! Ich danke auch Ihnen ganz persönlich für die vielen harten und ... Mi, 20.07.16 20:25
  • Pacino aus Brittnau 731
    Übrigens, wusstet ihr schon . . . . . . dass die Foren von AZ (Wanner), 20min. und Schweizer Fernsehen ... Mi, 29.06.16 15:20
  • PMPMPM aus Wilen SZ 235
    Und jetzt? Ist noch online...? Liebes news-Team, schade ist die Situation so, dass etwas aufhören ... Di, 28.06.16 22:43
  • kubra aus Berlin 3232
    Danke für die gelebte Pressefreiheit. Damit mein ich durchaus auch den ... Di, 28.06.16 16:09
Lyon siegte verdient.
Frauenfussball Wolfsburgs Frauen verpassen den Sieg Die Frauen-Equipe des VfL Wolfsburg mit den drei ...
 
News
         
Fussball ist ein anstrengender, körperlicher Sport.
Publinews Sobald das Fussballtraining oder das Spiel beendet wurde, beginnt die Phase der Erholung. Hierbei stehen die unterschiedlichsten Möglichkeiten zur Verfügung, die je nach ... mehr lesen
Die deutsche Bundesliga ist seit jeher eine Ziel-Liga für Schweizer Fussballer.
Publinews Die Schweiz bringt immer wieder das Kunststück fertig, den grossen Nationen die Stirn zu bieten. Das gilt vor allem im Sport, wo die ... mehr lesen
Heutzutage ist es schwierig, komplett kostenlos und ohne Anmeldung Fussball live zu verfolgen.
Publinews Am Wochenende steht das Spiel der Lieblingsmannschaft an und wird nicht im Free-TV übertragen - jeder Fan war schon einmal in ... mehr lesen
Der Weg zum Profifussballer ist hart und lang.
Publinews Es ist der Traum vieler Jugendlicher Karriere als Fussballer zu machen. Der Reiz Fussballprofi zu werden, scheint allgegenwärtig. Schaut man etwa in die ... mehr lesen
Fussball als Zuschauer ist zudem ebenfalls sehr interessant, da es klare Spielzeiten gibt und zwischendurch eine Pause besteht.
Publinews Sport ist seit geraumer Zeit von grösster Bedeutung für die Menschheit. Sport verknüpft Menschen, schafft ein gemeinsames Interesse und sorgt gleichzeitig dafür, ... mehr lesen
Auch der Torwart braucht eine Ausstattung.
Publinews Fussball ist eine beliebte Sportart. Ob man diese nun aktiv ausübt oder nur vor dem Fernseher verbringt, spielt dabei keine Rolle. Kaum ein Sport verbindet ... mehr lesen
Wenn das Team nicht stimmt, dann wird sich auch kein Erfolg einstellen.
Publinews Kaum eine Sportart ist so beliebt wie diese. Fussball schweisst die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Jedes Wochenende aufs Neue wird im Stadion die Lieblingsmannschaft ... mehr lesen
CBD als schmerztherapeutische Unterstützung bei Verletzungen.
Publinews Wir wollen in diesem Zusammenhang nicht von Aufputschmitteln im Fussball sprechen. Allerdings muss man diese Begriffe auch im zeitlichen Kontext sehen. Wenn man die ... mehr lesen
Das beste Training auf der Welt ist nur optimal, wenn man sich richtig ernährt.
Publinews Ohne Fleiss kein Preis. Das ist die Devise, wenn es um das Training für Fussballer geht. Wenn man nicht genügend trainiert, wird man kein Fussballer. Wenn man bereits ... mehr lesen
Ein Fussball spiel pro Woche.
Publinews Fussballvereine sind heutzutage sehr grosse Organisationen, die es verstehen richtig zu wirtschaften. Das Geschäft mit den Fussballern ist heute so wichtig wie ... mehr lesen
Fussball Videos
FIFA World Football Museum  Das FIFA World Football Museum direkt beim ...  
Neue Zeitrechnung für den Nati-Star  Granit Xhaka (23) wechselt zu Arsenal London in die ...  
Drei Mal in Folge «Europa League»-Sieger  Der FC Sevilla gewinnt zum dritten Mal in Folge ...  
Grosse Ehre für «King Claudio»  Wenig überraschend heisst der Trainer des Jahres ...  
Mehr Fussball Videos
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 10°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Basel 11°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
St. Gallen 11°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Bern 10°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
Luzern 12°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen gewitterhaft
Genf 12°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
Lugano 17°C 29°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten