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Fussball: St. Gallen zum Fünften oder Wil zum Ersten?
publiziert: Mittwoch, 3. Mrz 2004 / 16:36 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 3. Mrz 2004 / 23:38 Uhr

Der FC St. Gallen ist im Fussball die Nummer 1 im Kanton, der FC Wil der kleine Bruder. In den Duellen in Cup und Meisterschaft hatte Wil aber die Nase öfter vorn. Heute bekommen die Hauptstädter im Espenmoos im ersten Cup-Halbfinal Gelegenheit zum Aufholen.

Heinz Peischl: Der Ligaerhalt hat Priorität.
Heinz Peischl: Der Ligaerhalt hat Priorität.
Vier Mal erreichte St. Gallen den Cupfinal, zuletzt 1998, als es gegen Lausanne nach zwei Toren des Holländers Edwin Vurens 2:0 führte, einen Penalty verschoss und nach dem 2:2 nach Verlängerung noch im Penaltyschiessen unterlag. 1969 gewann der zweifache Meister St. Gallen den Cup mit einem 2:0 gegen Bellinzona.

Wils Palmarès nimmt sich bescheidener aus. Die Fürstenländer standen bisher einmal im Halbfinal, den sie am 5. Mai 1998 im Bergholz gegen Lausanne 0:2 verloren.

Vorteil St. Gallen

In der Meisterschaft besitzt Wil nach 21 Runden einen Zähler Vorsprung vor St. Gallen, das nach sechs Niederlagen in Serie auf den zweitletzten Rang abgerutscht ist. "Ende Saison wird abgerechnet. Und da werden wir unsere primäre Zielsetzung erreicht haben", ist St. Gallens Trainer Heinz Peischl überzeugt. "Der Ligaerhalt hat absolute Priorität. Der Cup ist wie ein Dessert, das wir uns erarbeiten müssen."

Peischl, der auf sein komplettes Kader zählen kann, stuft aber den Cup dennoch als sehr wichtig für den Verein ein: "Er ist für uns eine wesentliche wirtschaftliche Einnahmequelle, würde der bevorstehenden AG-Gründung weiteren Schub verleihen und ist sportlich für jeden ein Highlight".

Der Österreicher ist ein gewissenhafter Methodiker und Analytiker. "Wir müssen den Erwartungsdruck in positive Energie, in Motivation umsetzen. Ich bin von der Qualität unserer Mannschaft und ihrem Potenzial überzeugt. Von den Spielern verlange ich die gleiche Leidenschaft, wie sie unsere Fans seit Monaten zeigen."

Obwohl St. Gallen zuletzt beim 2:3 bei Meister GC Konzentrationsschwächen in der Abwehr nach abgewehrten Bällen als auch in der Chancenauswertung erkennen liess, ist der Stadtklub zu Hause auf dem gefrorenen Espenmoos Favorit und der FC Wil Aussenseiter. Die notorische Unruhe im Klub und dessen Umfeld schüchtert zwar die Exponenten auf dem Platz (erstaunlicherweise) kaum ein. "Auf dem Platz wird abgerechnet, sonst nirgends", sagte Trainer-Assistent Stephan Lehmann.

Wil bangt um den Einsatz des angeschlagenen Brasilianers Fabinho (Muskelprobleme) und wird wohl nur mit einer Spitze (Rogerio) stürmen. St. Gallen ist gewarnt, Wil kann nichts verlieren. Die Spieler sind bereit, Werbung in eigener Sache zu betreiben -- egal, was im Verein passiert.

Vorteil Wil

Wil gewann zwei von bisher drei Cuppartien gegen den Nachbarn -- in der Saison 1950/51 in der 3. Hauptrunde (2:0) und zuletzt am 11. November 2001 im Sechzehntelfinal (3:2). Verteidiger Massimo Rizzo und der ghanaische Stürmer Felix Mordeku standen bereits im Team des damaligen NLA-Aufsteigers. St. Gallens einziger Cupsieg über Wil datiert vom 18. Februar 2001 im Sechzehntelfinal (3:1). Von jenem Team blieben seitens des FC St. Gallen nur Marc Zellweger und Daniel Imhof übrig.

Wil führt auch in den Meisterschaftsduellen mit St. Gallen. Von bisher vier Kräftemessen auf höchstem nationalen Niveau siegte Wil zweimal, St. Gallen einmal. Am 11. August 2002 trennte man sich 2:2. Unvergesslich und in der Schweizer Fussballgeschichte festgeschrieben ist das 11:3 vomm 3. November 2002. Damals war der jetzt in St. Gallen tätige Peischl Trainer in Wil und trugen der zweifache Torschütze Naldo, Dusan Pavlovic (1 Tor) sowie Bruno Sutter und Thomas Balmer noch das blau-weisse Dress. Inzwischen haben sie wie der Trainer die Seite gewechselt.

In dieser Saison bezwang Wil den FC St. Gallen auf dem Bergholz mit einem Schlussspurt und Toren von Pirès (89.) sowie Mordeku (93.) 2:0 und nahm damit Revanche für das 1:4 im Espenmoos, als der Stadtklub nach Treffern von Pavlovic, Alex, Barnetta und Jenny schon 4:0 führte, ehe dem Brasilianer Rogerio der Ehrentreffer gelang.

(von Peter Wyrsch/Si)

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