Fussball: UEFA-Cup-Halbfinal - Das doppelte Porto

publiziert: Mittwoch, 9. Apr 2003 / 22:49 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 9. Apr 2003 / 23:28 Uhr

(Si/dpa) Portugal hat im Halbfinal des UEFA-Cups gleich zwei Trümpfe in der Hand. Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs kämpfen dabei mit dem FC Porto und Boavista Porto zwei Teams aus einer Stadt um den Einzug in den Final am 21. Mai in Sevilla.

Der Viertelfinalist aus Glasgow wurde in der CL-Qualifikation von Basel eliminiert.
Der Viertelfinalist aus Glasgow wurde in der CL-Qualifikation von Basel eliminiert.
Doch beide Teams aus Porto stehen vor schwierigen Aufgaben: Der nationale Tabellenleader FC Porto empfängt heute zum Hinspiel Lazio Rom, während Boavista bei Celtic Glasgow antreten muss. Celtic gewann 1967 den Meistercup und erreichte drei Jahre später letztmals das Endspiel. Im UEFA-Cupfinal standen die Schotten, die vom FC Basel in der Qualifikation zur Champions League eliminiert wurden, noch nie.

Laut einer Umfrage auf der UEFA-Homepage stehen die Chancen auf den Final-Einzug eines der beiden Teams aus der 400 000 Einwohner zählenden Stadt im Norden des Landes schlecht. Nur 37 Prozent votierten für den FC Porto, und weniger als ein Viertel traut dem Lokalrivalen Boavista zu, es Benfica Lissabon gleichzutun, das 1983 allerdings in zwei Endspielen das Nachsehen gegen Anderlecht (1:1, 0:1) hatte. Somit ist noch kein portugiesischer Klub auf dem UEFA-Pokal verewigt.

"Aus vielen Gründen wäre es grossartig, wenn es zu einem rein portugiesischen Final käme. Es wäre sowohl ein grosser Prestigewinn für unser Land, das 2004 die EM-Endrunde durchführen wird als auch für die Stadt Porto", glaubt Boavistas Direktor Paulo Gonzales. Doch zuerst einmal muss Boavista, das national als Neunter im Mittelfeld dümpelt, Celtic Glasgow aus dem Weg räumen. Im Hinspiel fehlen zudem der gesperrte Pedro Santos sowie die verletzten Nuno Frechaut und Jorge Silva. Schottlands Meister hatte zuvor im Inselduell Liverpool ausgeschaltet. Fehlen werden dem 38-maligen Champion allerdings die Stürmer Chris Sutton und Steve Guppy.

Für den FC Porto, dem zwar Mario Silva fehlen wird, ist die Aufgabe dennoch etwas leichter geworden. Denn Gegner Lazio Rom, vor fünf Jahren im italienischen UEFA-Cup-Final an Inter Mailand (0:3) gescheitert, muss seinen Abwehrrecken Jaap Stam und den Serben Dejan Stankovic ersetzen. Der 31-jährige Holländer fällt mit einer Oberschenkelverletzung voraussichtlich auch für das Rückspiel am 24. April aus.

Beide Teams stimmten sich in ihren Ligen mit 3:0-Erfolgen auf die Halbfinals ein. Doch während Porto sieben Runden vor Meisterschaftsschluss mit 13 Punkten Vorsprung vor Benfica einen Startplatz in der kommenden Champions-League-Saison so gut wie sicher hat, müssen die Römer als Vierte in Italien noch darum kämpfen. "Porto gegen Lazio ist der vorweggenommene Final. Die Mannschaft ist vor allem hervorragend organisiert", meint Lazios Fernando Couto, der in Porto an seine ehemalige Wirkungsstätte zurückkehrt. Mit den Portugiesen spielte er fünf Jahre und gewann je dreimal die Meisterschaft und den nationalen Cup.

(bert/sda)

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