GSoA will keine neuen Kampfflugzeuge
publiziert: Montag, 8. Jun 2009 / 11:04 Uhr

Bern - Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) hat ihre Initiative «Gegen neue Kampfflugzeuge» mit 107'000 beglaubigten Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die GSoA will ein Moratorium für den Kauf von neuen Jets bis 2019.

Ein F/A-18 beim Start auf dem Militärflugplatz in Emmen. Die GSoA will keine neuen Kampfjets.
Ein F/A-18 beim Start auf dem Militärflugplatz in Emmen. Die GSoA will keine neuen Kampfjets.
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Hintergrund der Initiative ist der Ersatz der Tiger-Kampfflotte. Die Initiative zeigte laut GSoA bereits Wirkung: Ursprünglich habe die Luftwaffe 33 neue Kampfflugzeuge beschaffen wollen.

Inzwischen sei von einem Beschaffungsvolumen von 2,2 Milliarden Franken die Rede, was noch rund 20 neuen Kampfjets entspreche.

Zudem habe der Bundesrat den Beschaffungsentscheid bis zur Vorlage des neuen Sicherheitsberichtes hinausgeschoben, sagte GSoA-Sekretärin Rahel Ruch vor den Medien. Diese Verzögerung sei zweifellos auf den grossen Widerstand gegen das Beschaffungsvorhaben zurückzuführen.

(fkl/sda)

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