Nach Attentat

Gabrielle Giffords bei Bewusstsein

publiziert: Sonntag, 9. Jan 2011 / 19:14 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 9. Jan 2011 / 23:10 Uhr
Demokratin Gabrielle Giffords.
Demokratin Gabrielle Giffords.

Tucson/USA - Die schwer verletzte US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords ist wieder bei Bewusstsein. Das Attentatsopfer aus Arizona sei nach einer Operation aus dem Koma erwacht und habe auf die Ansprache der Ärzte reagiert, sagte einer der Ärzte, Michael Lemole, am Sonntag auf einer Pressekonferenz.

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Wie weiter mitgeteilt wurde, ist Giffords die einzige von zehn in das Klinikum gebrachten Schussopfern, deren Zustand noch als kritisch gilt.

Die Kugel des Täters habe die linke Hälfte ihres Kopfes durchschlagen. Die Chirurgen hätten einen Teil des Schädelknochens entfernt, um den Druck auf das angeschwollene Gehirn zu verringern.

Gifford war am Samstag bei einem Treffen mit Bürgern in Tucson im US-Staat Arizona niedergeschossen worden. Der Attentäter tötete sechs Menschen und verletzte 14, darunter die Politikerin.

Anklage gegen Schützen

Gegen den mutmasslichen Attentäter erhob die US-Staatsanwaltschaft noch am Sonntag Anklage wegen Mordes und versuchten Mordes. Das teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Arizona mit.

Nach Angaben des zuständigen Sheriffs Clarence Dupnik sucht die Polizei zwar weiterhin nach einem Mann, der in der Nähe des Schützen am Tatort gesehen wurde. Sie glaubt aber zunehmend weniger daran, dass diese Person etwas mit dem Blutbad zu tun hatte.

Wie Dupnik weiter mitteilte, ist es anscheinend einer Passantin mitzuverdanken, dass nicht noch mehr Blut vergossen wurde. Selbst von einer Kugel getroffen, habe sie dem Täter das Waffen-Magazin entrissen, als dieser es wechseln wollte.

US-Präsident Barack Obama nannte das Blutbad «eine Tragödie für Arizona und eine Tragödie für unser gesamtes Land». Er rief für Montag zu einer Schweigeminute auf. Dies werde der Moment sein, an dem die Nation im Gebet zusammenstehen werde, hiess es in einer Erklärung des Weissen Hauses.

(bert/sda)

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Gott wie billig
Wie billig diesen Amoklauf in den USA für den Wahlkampf in der Schweiz herzunehmen.
Ich werde ja sagen
Wenn man nur ein bisschen Gesunder Menschen Verstand hat, sagt man ja. Je weniger Schusswaffen im Umlauf sind, desto besser. Jedes Menschenleben das gerettet wurde ist es wert. Sch*** auf Tradition oder was auch immer. Es geht um Menschenleben. Für die Sicherheit in einem Land ist die Polizei zuständig und sicher nicht irgend ein Held der mit rauchender Knarre Verbrecher umlegt. Wir sind ja nicht im wilden Westen. Das Gewaltmonopol in einem Rechtsstaat hat grundsätzlich die Polizei, dafür ist sie da.

Diese Angriff auf Frau Griffords ist das Resultat einer völlig verdrehten Gesellschaft. Wenn man die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt, wenn man den Politischen Gegner verteufelt und verunglimpft. Wenn Hasskampagnen geführt werden, wenn Waffen immer und überall erhältlich sind, genau dann passiert so etwas. Aber keine Sorge, alle die sich wegen der Waffeninitiative in Ihrer Freiheit beschnitten fühlen, falls sie angenommen wird, können ja in die USA reisen, sich eine 9mm kaufen und ängstlich auf den Einbrecher, den Terroristen oder auf die bööse Regierung die einem einschränken will warten. Dann können sie das Gefühl geniessen bewaffnet zu sein. Den die Amis werden ganz bestimmt nichts aus dieser Tragödie lernen. Wir Schweizer können das, also klares Ja.
Pro Polizeistaat
AWRZI, dass ist das wo Sie sich wünschen!

Wer sagt, dass die Waffen immer im Auto mit dabei sind?
Nette Idee
Sie meinen so was wie Strassensperren und Durchsuchen von Autos mit Blick ins Handschuhfach und unter die Sitze?

Also das, was der Zoll, bei Verdacht, vor Schengen tat und damit zur Sicherheit in der Schweiz beitrug.
Sie wären also auch dafür, dass wir aus dem Schengenabkommen austreten?
Wieso macht die Polizei keine Kontrollen auf Waffenbesitz???
Die Polizie ist schnell mit Radarfallen aller Art und büsst rigoros Übertretungen im einstelligen Kmh-Bereicht. Wann hat sie je im gleichen Ausmass eine Person oder ein Auto auf das Mitführen von Waffen geprüft? Das hätte mehr mit Sicherheit zu tun!
Ich gebe Ihnen ja recht!
Nur wie kommen Sie an die illegalen Waffen?
Leider war
bei dem Anschlag keiner vor Ort, der eine Waffe trug. Er hätte den Attentäter frühzeitig ausschalten können.

Wenn man die Bevölkerung entwaffnet, werden nur noch Verbrecher, die sich sowieso nicht an Gesetze halten, bewaffnet sein.

Ich fass mal zusammen. Die gleichen Kreise, die dagegen sind, dass man ausländische Verbrecher aus der Schweiz weist, haben nun vor, die in der Schweiz wohnhaften Bürger zu entwaffnen.

Dies in Zusammenarbeit mit denjenigen Kreisen, die die Armee und den Kapitalismus abschaffen wollen.

Wär schon spannend, zu erfahren, was die Idealvorstellung dieser Leute von einer Gesellschaft ist.
Vielleicht so was wie "Mad Max Beyond Thunderdome"?

Wenn Tina beim nächsten Parteitag der Social Demolishion Party (SP) auftritt, wär ich auch dabei.
Wenigstens während ihrem Auftritt.
Illegale Waffen behalten?
Alle Waffen müssen weg aus dem Privathaushalt! Was hat das Mordinstrument in der Hand eines Privaten zu suchen???
Wer will illegale Waffen behalten???
Alle Waffen im Privatbesitz müssen weg! Waffen gehören nicht in den Privathaushalt, NIE! Deshalb muss die Waffeninitiative mit einem kräftige JA angenommen werden.
Waffen
Dei legalen Waffen einziehen die illegalen behalten.
.
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