Gebrochene Schiene Ursache für britisches Zugunglück?

publiziert: Mittwoch, 18. Okt 2000 / 11:39 Uhr

Hatfield - Das Zugunglück nördlich von London ist möglicherweise auf eine gebrochene Schiene zurückzuführen. Einen Tag nach dem Unglück konzentrieren sich die Untersuchungen der für das Schienennetz zuständige privaten Firma Railtrack vor allem auf diese Möglichkeit.

Gleichzeitig kündigte das Unternehmen am Mittwoch generelle Geschwindigkeitsbegrenzungen für ähnliche Strecken im gesamten britischen Schienennetz an. Der Hochgeschwindigkeitszug war am Dienstagmittag bei einem Tempo von 184 Stundenkilometern auf der Fahrt ins nordenglische Leeds zwischen den Orten Hatfield und Stevenage rund 30 Kilometer nordöstlich von London aus den Gleisen gesprungen.

Das Unglück mit vier Toten ereignete sich fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Zugkatastrophe von Paddington bei London, bei der 31 Menschen ums Leben kamen und 400 verletzt wurden. Erst vor zwei Wochen hatten Überlebende von Paddington der 1996 privatisierten Firma Railtrack mangelnde Sicherheitsvorkehrungen vorgeworfen.

Insbesondere kritisierten die Passagiere, dass Railtrack aus Kostengründen auf die Installation eines automatischen Bremssystems verzichtet hatte. Auch die britische Bahnaufsichtsbehörde hatte von Railtrack eine Verbesserung der Schienendienste verlangt.

Das Unternehmen gab kürzlich zu, dass Probleme mit den Schienen die häufigste Ursache für Verspätungen im britischen Zugverkehr sind. Nach dem Unfall von Hatfield gaben die Aktienkurse des Privatunternehmens deutlich nach.

(bb/sda)

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