Geflohener kirgisischer Präsident tritt zurück
publiziert: Sonntag, 3. Apr 2005 / 16:48 Uhr

Moskau - Auf Drängen der neuen Führung in Kirgistan hat der ins Moskauer Exil geflohene kirgisische Präsident Askar Akajew offiziell seinen Rücktritt erklärt.

Askar Akajew wurde zum Rücktritt gedrängt.
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Akajew habe seine Demission nach Verhandlungen mit einer Delegation des kirgisischen Parlaments unterzeichnet, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax. Demnach kündigte der Mitte März von der Opposition und deren Anhängern gestürzte Akajew an, dass er sein Amt bei einer Zeremonie am Montag abgeben werde.

Mit dem Schritt kann ein Schlussstrich unter die politische Krise in Kirgistan gezogen und der Weg für die Neuwahl eines Präsidenten im Juni geebnet werden.

Die Opposition hatte Akajews Amtssitz in Bischkek am 24. März nach wochenlangen Protesten gestürmt und den Oppositionspolitiker Kurmanbek Bakijew als Übergangspräsidenten eingesetzt. Die Proteste der Opposition hatten sich an mutmasslichen Unregelmässigkeiten bei der Wahl des neuen Parlamentes entzündet.

(rr/sda)

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